Auf der Strecke zwischen Bielatal und Königstein finden wir wieder zahlreiche, immer neue Aussichten tief in die Sächsische Schweiz hinein. Im Fokus stehen heute die Tafelberge, besonders vom Bernhardstein aus bekommen wir einen schönen Überblick über diese besonderen Sandsteingebilde. Zwischen den Tafelbergen liegen sogenannte Ebenheiten. Auch Ausblicke auf die kommenden Etappen bekommen wir, denn wir sehen den Lilienstein, den Brand, die Schrammsteine und den Großen Winterberg. Ein kurzer Abstecher in das Felsenlabyrinth bietet Gelegenheit, den Felsen ganz nah zu kommen, bevor der Aufstieg zur Festung Königstein ansteht. Die Etappe ist bewusst kürzer gehalten, um Zeit für die Besichtigung der Festung mit ihren Ausstellungsräumen zu bieten. In Königstein bestehen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Aus dem Ort Bielatal hinaus folgen wir dem "grünen Punkt" zur Panoramahöhe. Von dort geht es in Richtung Labyrinth, noch einmal kurz über die Straße, bevor wir wieder in den Wald eintauchen. Rechter Hand treffen wir auf den Panoramablick vom Bernhardstein. Der Abstieg führt uns in kurzer Zeit zum Felsenlabyrinth, das wir auf einem Abstecher erkunden können. Der E3 biegt an der Kreuzung vor dem Labyrinth nach rechts auf die Hirschstange ab, der wir bis zur Straße zwischen Königstein und Leupoldishain folgen. Unterwegs bieten sich freie Blicke zum Pfaffenstein, Lilienstein und der Festung Königstein. Auf der anderen Seite der Straße zweigt der Harald-Schurz-Weg ab; ihm und dem Eselsweg folgen wir zur Festung Königstein. Für eine Besichtigung der Festung sollten mindestens zwei Stunden eingeplant werden. Der Abstieg von der Festung führt teils über Treppen in das Stadtzentrum von Königstein. Hier endet die Etappe, die nächste Etappe schließt mit der Überquerung der Elbe mittels Fähre an.