Tour für kleine Höhlenforscherinnen
- 1:35 h
- 4,48 km
- 207 m
- 206 m
- 277 m
- 432 m
- 155 m
- Start: Papstdorf, Alte Hauptstraße, Gaststätte "Zur Hoffnung"
- Ziel: Papstdorf, Alte Hauptstraße, Gaststätte "Zur Hoffnung"
Gut zu wissen
Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Vor allem die Königsteiner Familie Hempel (daraus wurde später Hampel) hat hier über 40 Jahre Sand gewonnen (bis 1918). Dieser feine Sand wurde als Putz- und Scheuersand verkauft. In Säcke verpackt wurde er in den Dörfern der Sächsischen Schweiz und bis nach Dresden transportiert. Im Jahr 1918 kam es zu einem tragischen Unfall, Friedrich Hermann Hempel wurde bei der Arbeit von einem umfallenden Sandsteinblock erschlagen. Mit ihm starb das Gewerbe des Scheuersandherstellens aus.
Wieder auf dem Forststeig zurück, geht es direkt zur Lichterhöhle (Forststeigmarkierung). Wenn man nach dem Besuch der Lichterhöhle wieder auf dem kleinen Vorplatz steht, hält man sich nach links und umrundet das Felsmassiv im Uhrzeigersinn. Nach ca. 100 Metern, an der Nordseite, ist der Einstieg (schmaler Spalt) zur Eislochhöhle. Nach der Erkundungstour in der letzten Höhle, geht man weiter bis man nach wenigen Metern wieder an die Stufen des Aufstiegs kommt und steigt diese wieder nach unten. Nun muss man nur noch der Markierung "Roter Punkt/ Malerweg" bis zum Papststein folgen. An der Berggaststätte angekommen, ist auf gleicher Ebene rechts die Aussicht auf die Hunskirchen zu finden.
Die Hunskirchen sind Klettergipfel, deren Name sich aus dem mittelhochdeutschen abgeleitet und soviel wie "Hohe Spitze" bedeutet. Wenn man jedoch links die Metallstufen nach oben steigt, gelangt man auf den Gipfel des Papststeins mit weiteren Aussichtspunkten und dem Turm (z.Zt. nicht begehbar). Von hier hat man auch einen Blick zum Kleinhennersdorfer Stein, die Schrammsteine und zum Lilienstein. Vom Gipfel des Papststeins (452m) kann man den Ort Papstdorf zu Füßen liegen sehen. Gleich gegenüber schaut man auf den Gohrisch und dahinter entdeckt man den Pfaffenstein. Weiter entfernt sieht man den Hohen Schneeberg mit seinem Aussichtsturm, die Zschirnsteine, Zirkelstein und Kaiserkrone, den Großen Winterberg und in Böhmen die markanten Basaltkegel des Rosenberges und Kaltenberges.
Der Abstieg zum Sattel/Parkplatz ist mit dem Wegweiser "Roter Punkt/ Malerweg" gekennzeichnet. Wer mit dem Wanderbus gekommen ist, kann auch schon hier an der Bushaltestelle "Papstdorf/Papststein" in den Bus 244 steigen oder man wandert den Hans-Förster-Weg (Weinleite), markiert mit dem "Roter Punkt/ Malerweg", zum Ausgangspunkt zurück.
Toureigenschaften
Einkehrmöglichkeit
Rundweg
Tour mit Hund
Ausrüstung
Anreise & Parken
Parkplatz an der Papstdorfer Schule (kostenfrei)
Zum Ausgangspunkt der Wanderung geht man die Dorfstraße ca. 300 Meter (Alte Hauptstraße) in Richtung Krippen. Kurz nach der Gaststätte "Zur Hoffnung" biegt man nach links ab und folgt den Wegweisern.
Weitere Infos / Links
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Autor:in
Maren Pussak/NLPFV
Unser Tipp
Zu den Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein führt ein kleiner Weg mit sandigen Stellen und einigen Stufen. Unbedingt auf den Wegen bleiben, denn man kann überall deutliche Erosionsschäden sehen.
Sicherheitshinweise
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