Fernblickwanderung - rund um Goßdorf und durch das Schwarzbachtal

10,30 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Kondition: leicht
Tolles Panorama
Wandern
  • 3:10 h
  • 10,30 km
  • 278 m
  • 278 m
  • 166 m
  • 401 m
  • 235 m
  • Start: Freibad Goßdorf (Bergstraße)
  • Ziel: Freibad Goßdorf (Bergstraße)

Bei dieser Wanderung abseits der Tourismusströme eröffnen sich eindrucksvolle Fernblicke vom Hankehübel und Gickelsberg. Die Ruine des Goßdorfer Raubschlosses liegt versteckt auf einem einsamen Felssporn oberhalb des Schwarzbachtales. Einst führte eine Schmalspurbahn durch dieses Tal, die in Lohsdorf noch besichtigt werden kann. 

Freibad Goßdorf - Hankehübel - Goßdorfer Raubschloss -  Schwarzbachtal - Markierung "gelber Strich" Richtung Lohsdorf - Bahnhof Lohsdorf - Dorfstraße - Mühlweg - Lohsdorfer Rundweg - Gickelsberg - Freibad Goßdorf

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz des Freibads in Goßdorf folgt man den Wegweisern in Richtung Hankehübel und Goßdorfer Raubschloss. Die Wege sind gut ausgeschildert, aber es gibt keine farbliche Wegmarkierung.

Durch den Ort Goßdorf und entlang von Wiesen erreichen wir zuerst den Hankehübel: Der Blick von diesem Aussichtspunkt ist besonders beeindruckend. Im Norden sieht man den spitzen Gickelsberg und Goßdorf, weiter rechts den Unger und den Tanzplan. Nach Osten schaut man in die Hintere Sächsische Schweiz - Winterberg, Bloßstock (Affensteinen) und dahinter die Vulkanberge in Böhmen. Im Südosten erheben sich die Schrammsteine und der Zirkelstein und im Süden die Tafelberge Zschirnsteine und der Hohe Schneeberg. Weiter rechts reihen sich der Pfaffenstein, die Festung Königstein und der Lilienstein ein.


Wir folgen dem weiteren Wegverlauf und gelangen nach ca. 1,4 km zum Goßdorfer Raubschloss, dass relativ versteckt auf einem schmalen Felssporn oberhalb der Mündung des Schwarzbaches in die Sebnitz liegt. Dort stand früher die alte Burg Schwarzberg. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen der Burg Hohnstein und den Dörfern an der Hohen Straße. Im Jahr 1372 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Damals war sie im Besitz des böhmischen Adelsgeschlechts der Berken von der Duba. Nachdem die Burg zur Herrschaft Hohnstein an Sachsen 1451 überging, geriet sie in Vergessenheit und verfiel. Zur Zeit der Spätromantik im 19.Jhd. lebte das Interesse an der ehemaligen Burg Schwarzberg auf. Es wurde eine künstliche Ruine aus den Resten des alten Mauerwerks errichtet.

Vom Goßdorfer Raubschloss steigt man steil ins Schwarzbachtal ab. Nach dem Überqueren des kleinen Schwarzbaches, wendet man sich nach links und folgt der Markierung "gelber Strich" durch das Schwarzbachtal in Richtung Lohsdorf. Nach dem Bahnhof Lohsdorf mit der Museumsbahn und am Landgasthof "Zum Schwarzbachtal" vorbei, folgt man der Dorfstraße einige Meter nach links in Richtung Hohnstein. Bald biegt man nach links (Mühlweg) auf den mit einem Hufeisen markierten Lohsdorfer Rundweg ab. Dem "Hufeisen" folgt man bis auf den Gickelsberg. Vom Gickelsberg steigt man einen steilen Pfad nach Goßdorf zurück zum Ausgangspunkt der Tour ab.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Gipfel

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

  • Tour mit Hund

Ausrüstung

festes Schuhwerk erforderlich

Anreise & Parken

Königstein B172 - über die Brücke Bad Schandau B172  - Rathmannsdorf - Richtung Hohnstein -  Goßdorf

Parkplatz am Goßdorfer Bad; gebührenpflichtig (4 €/ Tag), ca. 40 Stellplätze

An- und Abreise:

Buslinie 235 - Goßdorf "Alte Schule"; ca. 3 min. zum Ausgangspunkt
(nur Mo - Fr)

Literatur

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Autor:in

Maren Pussak/Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz

Unser Tipp

Die Tour ist für größere Kinder geeignet. Auch Hunde können auf dieser Tour ihr "Rudel" begleiten.

Sicherheitshinweise

Leichte bis mittelschwere Wanderung

Karte

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