© Sebastian Thiel

Planung

Wanderglück am Malerweg

Der Malerweg zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Auf 116 Kilometern führt er durch die eindrucksvolle Felsen- und Waldlandschaft der Sächsischen Schweiz und ist durchgängig gut markiert.

Sein Name, beziehungsweise das „M“, weisen zuverlässig den Weg. Ergänzend helfen Wegweiser mit Zeitangaben an wichtigen Punkten dabei, die nächsten Etappenziele und Gehzeiten gut einzuschätzen. So lässt sich der Malerweg entspannt und sicher erleben.

ANFORDERUNGEN

Zum Wandern braucht man weder eine besondere Ausrüstung noch spezielle Fähigkeiten. Das ist ja gerade das Schöne daran. Ein paar Grundregeln gilt es beim Wanderweg Malerweg dennoch zu beachten.

© Sebastian Thiel

Auf steile Passagen einstellen

Das Elbsandsteingebirge ist anders als andere Mittelgebirgsregionen oder die Alpen. Das Faszinierende ist sein landschaftlicher Formenreichtum auf engstem Raum. Für den Wanderer bedeutet das jedoch auch oft viele Höhenmeter auf kurzer Strecke.

Teile des Malerweges verlaufen über Treppen und Stiegen. Dies erfordert besonders im Schrammsteingebiet Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Darüber hinaus ergeben sich durch das ausgeprägte Höhenprofil längere Gehzeiten als im Gelände.

Da einige Stellen des Wanderweges sehr eng sind oder steil abfallen, wird empfohlen, die Etappen des Malerweges nur mit einem Tagesrucksack zu wandern und das große Gepäck durch einen Gepäcktransfer in die jeweils nächste Unterkunft bringen zu lassen oder gleich nur ein Ausgangsquartier zu wählen.

Wie schwer ist der Malerweg? 

Hinweise auf den Schwierigkeitsgrad helfen, den Anspruch der Strecke einzuschätzen.

Acht Tagesetappen: Das ist die offizielle Empfehlung für die Einteilung des Malerweges. Die Etappen sind so bemessen, dass sie ein Wanderer mit normaler Kondition schafft und dabei ausreichend Zeit für Abstecher, Fotos und Pausen hat. Elf bis 18 Kilometer sind die einzelnen Teilstücke lang. Das klingt nicht viel, doch die Region ist reich an Höhenmetern, die zusätzlich Zeit und Kraft kosten.

  • Etappe 1 - Anspruch: leicht bis mittelschwer 

    Sanfter Einstieg
    Routen der Kategorie »leicht« sind perfekt für Familien mit Kindern, kleine Gruppen und Wandereinsteiger. Die Wege sind nicht unbedingt barrierefrei, aber sehr bequem. Es gibt nur wenige Höhenmeter und allenfalls leichte Anstiege, eventuell wenige Stufen. Freizeitschuhe genügen.

  • Etappen 2, 3 und 8 - Anspruch: mittelschwer

    Aktive Erholung
    Routen der Kategorie »mittelschwer« sind für alle problemlos zu schaffen, die zumindest gelegentlich wandern. Trittsicherheit und durchschnittliche Kondition sind ausreichend. Die Pfade können jedoch auch schmal und steinig werden. Eventuell gibt es Leitern, Treppen und schwierigere Passagen. Daher werden Wanderschuhe und Rucksack empfohlen.

  • Etappen 4, 5, 6 und 7 - Anspruch: anspruchsvoll

    Sportliches Erlebnis
    Auf Routen der Kategorie »anspruchsvoll« kommen geübte Wanderer auf ihre Kosten. Eine gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. Die Touren können lang und einige Passagen eng und steil sein. Es ist mit großen Höhenunterschieden auf kurzen Abschnitten sowie mit größeren natürlichen Felsstufen zu rechnen. Die Begehbarkeit ist witterungsabhängig. Als Ausrüstung werden Bergschuhe, Wanderrucksack und gegebenenfalls Wanderstöcke empfohlen. Eine Sicherung ist nicht notwendig.

Ist der Malerweg in weniger als 8 Etappen zu schaffen?

Wer es sportlicher mag, kann das Pensum auch straffen. Folgende Variationen auf sind denkbar:

  • Sportlich: der Malerweg in 7 Tagen
    Etappenziele: Rathewalde –Altendorf–Neumannmühle– Schmilka–Gohrisch–Weißig – Pirna

  • Ambitioniert: der Malerweg in 6 Tagen
    Etappenziele: Kurort Rathen– Altendorf –Räumichtmühle – Reinhardtsdorf-Schöna –Königstein –Pirna

  • Kraftakt: Der Malerweg in 5 Tagen
    Etappenziele: Hohnstein–Lichtenhainer Wasserfall –Reinhardtsdorf-Schöna –Königstein – Pirna

  • Trail-Runner: Natürlich geht es auch noch deutlich schneller, aber das hat dann nichts mehr mit Wandern zu tun.

REISEZEIT

Ob in der milden Aprilsonne oder an einem klaren Januartag: Der Malerweg Elbsandsteingebirge ist immer ein Erlebnis – und auch fast immer begehbar.

© Yvonne Brückner

Welche Jahreszeit ist am besten für den Malerweg geeignet?

Das Elbsandsteingebirge und sein schönster Wanderweg bezaubern zu jeder Jahreszeit. Im Frühling locken das frische Grün und die Blüte der Waldblumen. Im Sommer werden die Gründe und Schluchten, welche der Malerweg durchquert, zu erfrischenden Oasen. Der Herbst bringt goldenes Licht und den Zauber der Laubfärbung. Und im Winter herrscht hier himmlische Ruhe.

Mit passender Kleidung ist eigentlich fast immer Wanderwetter. Lediglich bei hohem Schnee, Eisglätte oder nach starkem Sturm sollte man das Wandervergnügen lieber verschieben. Zur Vorbereitung gehört in jedem Fall ein Blick auf den Wetterbericht.

Malerweg im Winter

Person in blauer Jacke steht auf schneebedecktem Felsen und blickt auf eine winterliche Landschaft.
© Yvonne Brückner

Ob der Malerweg im Winter begehbar ist, hängt von der Wetterlage ab. Der höchste Berg auf dem Malerweg nennt sich Großer Winterberg. Auch wenn der Name so klingt, mit 556 Metern Höhe gibt es im Winter nicht unbedingt eine Schneegarantie. Als Faustregel gilt: wenn in Deutschland flächendeckend Schnee liegt, dann auch auf dem Malerweg.

Grundsätzlich sind in der Sächsischen Schweiz alle Wanderwege ganzjährig begehbar. Vorsicht ist bei hohem Schnee, Schneeverwehungen und Glatteis geboten. Das Aktivzentrum Bad Schandau verkauft Grödel (Anti-RutschSpikes), Wanderschuhe, Rucksäcke und weiteres Equipment.

Tipp: Zum 20. Malerwegsgeburtstag gibt es erstmals eine Sammlung der schönsten Kurztouren entlang der Route. Mit Längen zwischen ca. 2 und 7 Kilometern sowie Gehzeiten von maximal 2:45 Stunden führen die Spaziergänge direkt zu den Highlights der einzelnen Tagesetappen.

Wanderfreundliche Gastgeber und Gaststätten

Vom Campingplatz bis zum Fünfsternehotel findet man entlang des Malerwegs Elbsandsteingebirge zahlreiche Unterkünfte in jeder Kategorie. Viele davon haben sich speziell auf Malerwegwanderer eingestellt und bieten u. a. Eine-Nacht-Aufenthalte, Lunchpakete und Gepäcktransfer.

Holzbettrahmen neben einem Nachttisch mit einer schwarzen Tischlampe vor einer rot gemusterten Wand.
© A. Meurer

Vorab reservieren? Mit festem oder wechselndem Quartier?

Besonders an verlängerten Wochenenden, an Feiertagen und in der Ferienzeit ist es schwierig, eine Übernachtungsmöglichkeit für nur eine Nacht zu bekommen. Das ist absolute Hauptsaison in der Sächsischen Schweiz. Ebenso sind die Monate Mai bis Oktober äußerst gut besucht. Hier empfehlen wir unbedingt eine Vorreservierung! Von November bis Ostern hat man gute Chancen, ein Quartier auch kurzfristig zu buchen, dabei sind die Kapazitäten aber zum Teil eingeschränkt und es gibt Unterkünfte, die Winterschlaf halten. Daher sollten Sie sich vorab informieren, ob die gewünschte Unterkunft am Etappenziel geöffnet hat. Als Alternative empfehlen wir ganzjährig die Übernachtung in einer zentralen Unterkunft.

Gern unterstützt Sie der kostenfreie Informations- und Buchungsservice des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. Telefon: +49 3501 470147

Gaststätten am Malerweg

Atemberaubende Ausblicke auf Tafelberge, dichte Wälder, stille Täler und charmante Ortschaften machen den Malerweg zu einem besonderen Erlebnis. An vielen dieser schönen Plätze lohnt sich eine genussvolle Pause – bei regionalen Spezialitäten, einem guten Glas Wein oder einer Tasse Kaffee. Passend dazu laden traditionsreiche Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges zum Verweilen ein. Dort erhalten Wandererinnen und Wanderer außerdem den Etappenstempel und die Sammelpostkarte der jeweiligen Etappe für ihren Wanderpass.

Zwei Teller mit Essen, ein Glas Bier und ein Glas Wein auf einem Holztisch mit Aussicht.
© Berggast

Anreise

Die Sächsische Schweiz beginnt wenige Kilometer südwestlich der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und erstreckt sich beiderseits der Elbe bis an die Grenze zur Tschechischen Republik.

© Florian Trykowski

Bahn oder Auto? Hauptsache bequem.

Das sind die beliebtesten Optionen:

  1. mit dem IC, ICE, RE oder Fernbus bis Dresden und dann weiter mit der S-Bahn bis ins Herz der Region
  2. mit dem Eurocity (EC) oder dem Eurosleeper (Nachtzug) direkt bis zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau oder
  3. mit dem Auto oder Motorrad über die A17 bis Pirna.

Wo kann man am Malerweg das Auto parken?

Parken am Malerweg? Kein Problem. Für Gäste, die ihre Unterkunft etappenweise wechseln möchten, gibt es Langzeitparkplätze. 

Orientierung unterwegs

Die Sächsische Schweiz ist einfach wanderbar! Die wald- und felsenreiche Nationalparkregion ist durchzogen von einem Netz gut ausgeschilderter Wege. Der Malerweg steht dem in nichts nach.

© Sebastian Thiel
Wegweiser mit verschiedenen Routen und Entfernungen in einem Wald.
© Sebastian Thiel

Kleine Wegweiserkunde am Malerweg

Das geschwungene schwarze M auf weißem Grund weist Wanderern den Weg. Die wichtigsten Wegzeichen der Region zu kennen, ist von Vorteil. Auf den Wegweisern finden sich unter anderem Abkürzungen wie AP für Aussichtspunkt, Ghs für Gasthaus oder E3 für den Europäischen Fernwanderweg, der auch durch die Sächsische Schweiz verläuft. 

Kleine gelbe Schilder mit Standortnummern an den Pfählen auf der Vorder- oder Rückseite helfen Rettungskräften, Wanderer im Notfall schneller zu finden. Auch die farbigen Wegmarkierungen sind wichtig: Ein grüner Pfeil zum Beispiel kennzeichnet anspruchsvollere Bergpfade, für die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig sind. Schwarze Pfeile auf weißem Grund markieren dagegen keine Wanderwege, sondern sind Zustiege zu Kletterfelsen und gehören nicht zur regulären Route des Malerwegs.

Zwei Smartphones zeigen eine Kartenansicht und Bilder von Landschaften vor einer Felslandschaft.
© Lars Brandies

Digitaler Wanderführer auf dem Malerweg

Mit TRACK wird Ihr Malerweg-Erlebnis noch intensiver: Erhalten Sie detaillierte Einblicke in Natur, Kultur und Geschichte entlang der aller acht Etappen und entdecken Sie dabei über 100 faszinierende Highlights entlang der Strecke. Mit mehr als 3 Stunden hochwertigem Audiomaterial begleitet Sie TRACK auf 116 Kilometern durch die malerische Sächsische Schweiz – für ein informatives und immersives Wandererlebnis, das Sie mit jedem Schritt noch tiefer in die Landschaft eintauchen lässt.

Frau in rotem Mantel und Schal hält eine Wanderkarte vor einer Holzskulptur eines Mannes.
© Sebastian Thiel

GPX-Track oder Karte?

Auch wenn die Beschilderung am Malerweg sehr gut ist, empfiehlt sich zur zusätzlichen Orientierung eine Papierkarte oder eine offline verfügbare Wander-App. Wegen der Felslandschaft und der teils eingeschränkten Netzabdeckung ist auf GPS-Empfang nicht überall Verlass. Deshalb sollten GPX-Tracks oder Karten vor der jeder Etappenwanderung auf dem Smartphone gespeichert werden. Für die Navigation auf dem Malerweg sind spezielle Wander-Apps besser geeignet als klassische Auto-Navigation. Google Maps ist zum Wandern auf dem Malerweg nicht empfehlenswert.

 

Wissenswert

Ist die Strecke für einen Wanderurlaub mit Kind und Kegel geeignet? Was gibt es sonst noch zu beachten?

Der Übersicht halber haben wir alle oft gestellten Fragen in einer Übersicht zusammengetragen und beantwortet.

 

Pausentage

Wanderurlaub bedeutet nicht, Tag für Tag Strecke zu machen – ganz im Gegenteil. Pausentage sind ausdrücklich erlaubt und leisten einen wertvollen Beitrag zur Erholung. Ausschlafen, Wellness genießen, Kultur entdecken, gut essen, lesen oder einfach die Seele baumeln lassen: All das gehört zu einer gelungenen Auszeit in der Sächsischen Schweiz. 

Innenbereich Toskana Therme Bad Schandau mit großem Becken
© Andrea Flak

Landschaft und Tiere

Die Sächsische Schweiz zählt zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften Deutschlands. Entlang des Malerweg prägen markante Sandsteinformationen, tief eingeschnittene Täler und weite Wälder das Landschaftsbild. Bizarr geformte Felsen und freistehende Tafelberge eröffnen immer wieder spektakuläre Ausblicke über die Elbsandsteinregion.

Auch die Tierwelt ist bemerkenswert vielfältig. In den ausgedehnten Wäldern leben unter anderem Rothirsche, Wildschweine und Füchse, während in den Felsregionen seltene Arten wie der Wanderfalke und der Uhu ideale Brutplätze finden. Die Kombination aus ursprünglicher Natur, beeindruckender Geologie und artenreicher Tierwelt macht jede Etappe des Malerwegs zu einem intensiven Naturerlebnis.

Brauner Vogel mit weißem Bauch, eine Wasseramsel, sitzt auf einem Stein am Wasser.
© Tommy Svensson | iStock

Malerweg mit Kindern

Für Kinder ist der Malerweg feinstes Abenteuerland. Hier gibt es mystische Wälder, murmelnde Bäche, geheimnisvolle Höhlen, merkwürdige Felsen und vieles mehr, was die Fantasie anregt und den Bewegungsdrang stillt. Durch die vielen Leitern und Stufen kommen allerdings einige Höhenmeter zusammen. Außerdem sollte man immer bedenken, dass nicht an jedem Abhang oder Aussichtspunkt ein Geländer existiert.

Jeder kennt seinen Nachwuchs am besten. Die Tagesetappen des Wanderweges Malerweg sind mit Kindern ab etwa 10 Jahren sicher gut machbar.

Mit kleineren Kindern könnte man  eher auf einen der kürzeren Rundwanderwege ausweichen, wie zum Beispiel diesen:

Familie steht an der Basteibrücke und blickt auf eine neblige Landschaft.
© TMGS/Dennis Stratmann

Malerweg mit Hund

Mit Hund in die Sächsische Schweiz? Aber gern. Das Wandern über warme Felsen, durch weichen Sand, über knorrige Wurzeln und kühle Waldwege ist reinste Pfotenfreude.

Zu bedenken ist jedoch, dass zahlreiche Wege über Stiegen und Leitern führen. Für Vierbeiner sind das oft unüberwindliche Hindernisse. Während kleine Hunde getragen werden können, sollten die Besitzer größerer Tiere diese Stellen umgehen. Empfohlene Alternativen, um schwierige Stellen am Malerweg zu umgehen finden Sie hier verlinkt.

Bitte beachten: Im Nationalpark herrscht Leinen-, im ÖPNV Maulkorbpflicht. Vergessen Sie nicht einen Wassernapf und Wasser!

Frau in gelber Jacke geht mit Hund auf einer Brücke zwischen Felsen.
© Alexander Ratzing

Hinweise zu den einzelnen Etappen

1. Etappe (11,5 km / 4 Std.)

Von Liebethal (Pirna) bis Stadt Wehlen
Diese Etappe des Malerwegs sollte problemlos mit Hund zu bewältigen sein.

2. Etappe (13,8 km / 5,5 Std.)

Von Stadt Wehlen bis Hohnstein
Umgehung der Wolfsschlucht über den Lehrpfad Hohnstein.

3. Etappe (14 km / 5,5 Std.)

Von Hohnstein bis Altendorf
Diese Etappe des Malerwegs ist auch mit Hund unproblematisch.

4. Etappe (19 km / 7,5 Std.)

Von Altendorf zur Neumannmühle
Von Altendorf aus steigt man durch die Dorfbachklamm (Achtung: Umleitung) ab und nimmt den Abzweig nach links. Dieser ermöglicht eine bequeme Wanderung zur Ostrauer Mühle. Der Malerweg führt bergauf über den Mühlweg und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine. Den Jägersteig-Aufstieg umgeht man über den Elbleiten- und Zeughausweg. Das Ende der Etappe ist der Lichtenhainer Wasserfall mit Anschlussstelle zur Kirnitzschtalbahn.

5. Etappe (13,6 km / 7 Std.)

Von der Neumannmühle bis Schmilka
Wandern mit Hund ist auf dieser Etappe möglich.

6. Etappe (17,6 km / 7 Std.)

Von Schmilka bis Kurort Gohrisch
Auch auf der 6. Etappe gibt es lediglich auf dem Gohrischstein Schwierigkeiten für den vierbeinigen Begleiter. Um die Eisenleitern zu vermeiden empfiehlt sich eine Umgehung des Gohrisch, was in beide Richtungen möglich ist.

7. Etappe (17,3 km / 6,5 Std.)

Vom Kurort Gohrisch bis Weißig
Vom Kurort Gohrisch aus leiten der Muselweg, der Jagdsteig, der Königsweg und der Alte Schulweg Wanderbegeisterte nach Pfaffendorf. Um den Paffenstein zu besteigen sollte an dieser Stelle eine Alternative zum Aufstiege "Nadelöhr" gewählt werden. Angelangt auf dem Pfaffenstein bietet sich Herrchen / Frauchen und Hund ein Ausblick auf die sagenumwobene Barbarine, ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.

In Richtung Quirl kann über den Klammweg abgestiegen werden. An der Nordostseite des Quirls gibt es eine große begehbare Höhle, genannt Diebeshöhle, welche es zu erkunden lohnt. Über den nahegelegenen Latzweg gelangt man zum Fuß der Festung Königstein, diese ist auch mit Hund eine Besichtigung wert, jedoch sollte man dann etwas mehr Zeit einplanen. Auf der alten Festungsstraße und dem Kanonenweg geht es über Thürmsdorf nach Weißig, wo die Bus Linie 243 (Pirna-Königstein) genutzt werden kann.

8. Etappe (13,6 km / 5 Std.)

Von Weißig bis Pirna
Auf der letzten Etappe des Malerweges kann das Massiv des Rauensteins auf dem Forstweg umgangen werden. So gelangt man nach Wehlen-Pötzscha und Naundorf. Im Naundorfer Ortszentrum führt der Malerweg zur Königsnase über ehemalige Steinbrüche und weiter nach Obervogelgesang. An dieser Stelle kann die S-Bahn bestiegen werden. Von dort dem Elberadweg in Richtung Pirna folgen, dann biegt man rechts ab um auf den Canalettoweg zu gelangen, der bis in den Stadtkern Pirnas führt.

weitere Touren mit Hund

Auch abseits des Malerweges bietet das Elbsandsteingebirge den Vierbeinern und ihren Besitzern unzählige Möglichkeiten sich wandernd auszutoben und die atemberaubende Landschaft zu erleben.