© Philipp Zieger

Fotografie

Fotoland Sächsische Schweiz

Sie hat Charakter, ist immer ganz natürlich und unendlich geduldig: Die Sächsische Schweiz ist ein fantastisches Fotomodell. Und sie spielt zu jeder Jahreszeit sowie bei fast jedem Wetter mit. Mal ist sie die Geheimnisvolle, mal die Lebensfrohe, mal die Kühle, mal die Wilde – und immer ein wenig die Unergründliche. Selbst an Regentagen finden Fotografen spannende Motive, weniger auf den Aussichtspunkten, als in den Gründen und Schluchten, die jetzt noch mystischer und dschungelhafter wirken. Und wer in der Sächsischen Schweiz einmal einen der berühmten Sonnenaufgänge über dem Nebelmeer erlebt hat, kann verstehen, warum einige Fotografen dafür immer wieder mitten in der Nacht aufstehen ...

SIGMA-Photowalks & Objektivausleihe

Spots entdecken, Technik verfeinern, Gleichgesinnte treffen: Einmal im Monat lädt SIGMA zum Photowalk durch die Sächsische Schweiz ein. SIGMA-Objektive können dafür kostenfrei ausgeliehen werden.

Mal was Neues probieren: an der SIGMA-Leihstation im Aktivzentrum Bad Schandau können Fotografen gegen Gebühr hochwertige SIGMA-Objektive ausleihen und auf ihren Touren testen.

Weitwinkelobjektiv Sigma 16-28 mm f/2.8 mit schwarzem Gehäuse und Metallbajonett.
© Maik Lipp
Sonnenaufgang über dem Elbsandsteingebirge, Sachsen, Deutschland, Schrammsteine
© Philipp Zieger

Fotocamp HerbstlichT

Fotografieren unter Freunden: Beim Fotocamp “HerbstlichT” kommem jedes Jahr im Nebelmonat November in Bad Schandau mehr als 100 Natur- und Landschaftsfotografen zusammen. Auf dem Programm stehen Photowalks, Workshops und Sessions. Das Fotocamp findet mit freundlicher Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden statt.

Termin: 12.11.-15.11.26

Zielfoto Magazin

Die Sächsische Schweiz ist eine der fotogensten Landschaften Europas. Das heißt aber nicht, dass sie leicht zu fotografieren ist. Stephan Wiesner hat in seiner 2. Ausgabe des ZIELFOTO-Magazins die lohnendsten Fotospots der Sächsischen Schweiz und dem Harz zusammengetragen. Wichtige Informationen wie man zu den einzelnen Fotostandorten am besten hinkommt, welche Fotoausrüstung in den Rucksack gehört und inspirierende Foto-Ideen sind insbesondere für Gebietsneulinge eine gute Basis. Außerdem sind die Fachartikel, Advertorials, Tricks und Tipps rund um das Fotografieren sehr lesenswert.

Zielfoto-Cover mit Landschaftsaufnahme des Harz- und Elbsandsteingebirges bei Sonnenuntergang.
© Stephan Wiesner
Blick auf die Landschaft mit einer Bank auf einem Felsen, umgeben von Bäumen bei Sonnenuntergang.
© Philipp Zieger

Fotowettbewerb: Lichtblicke am Malerweg

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Malerwegs wird ein Fotowettbewerb mit zwei Themen/Kategorien durchgeführt: „Der Malerweg im Wechsel der Jahreszeiten“ sowie „Historische Malerblicke – gestern & heute“. Der Wettbewerb lädt dazu ein, die Landschaft am Malerweg fotografisch zu entdecken. Sowohl in ihrer jahreszeitlichen Vielfalt als auch im Dialog mit historischen Bildauffassungen.

Die Prämierung der von der Jury ausgewählten Arbeiten wird im Rahmen der 10. Globetrotter Wandertage, am 19. September 2026, stattfinden. Darüber wird es im Anschluss eine Ausstellung der prämierten Fotografien im NationalparkZentrum Bad Schandau geben.

Der Fotowettbewerb richtet sich an alle Fotografie-begeisterten und Malerwegswanderer mit Fotografiefable.

Elbsandsteinfotografie:

Tipps vom Profi

Das Elbsandsteingebirge ist eine der fotogensten Landschaften Europas. Der Fotograf Philipp Zieger gibt Tipps für bessere Bilder von der Naturschönheit.

Schneebedeckte Felsenlandschaft mit gestapelten Steinen und Sonnenaufgang im Hintergrund.
© Philipp Zieger

Tageszeit

Die wichtigsten Zeiten für Landschaftsfotografen sind die Blaue und die Goldene Stunde am Morgen und am Abend. Die Blaue Stunde mit besonders gleichmäßigem Licht und tiefblauem Himmel beginnt eine halbe bis dreiviertel Stunde vor bzw. nach Sonnenaufgang bzw. -untergang. Die Goldene Stunde ist die Zeit nach dem Sonnenaufgang bzw. vor dem Sonnenuntergang. Der tiefe Sonnenstand sorgt für rötlich-oranges Licht, intensive Farben und schöne Schatten, die das Profil der Landschaft betonen.

Sächsische Schweiz Uttewalder Grund Felsentor Grund Moos
© Philipp Zieger

Motive

Ein klassisches Motiv sind schroffe Felsen, die von sanftem Morgennebel umspielt werden. Doch auch der fotografische Blick auf Details, wie Riffkiefern, außergewöhnliche Sandsteinformen und die vielfältige Flora lohnt. Selbst bei schlechtem Wetter kann man in den zahlreichen Schluchten und Gründen märchenhafte Szenen mit den bemoosten Felsen oder den wilden Gewässern finden.

Felsen Schrammsteine Nebel Mondschein
© Philipp Zieger

Nebelmeer

Besonders oft zeigt sich das berühmte Nebelmeer in Frühling und Herbst, wenn sich die Temperaturen in der Nacht stark genug absenken, sodass der Taupunkt erreicht wird. Hilfreich ist auch ein starker Regenguss am Vortag. Der Wind spielt ebenfalls eine Rolle. Ist dieser zu stark, kann sich der Nebel nicht im Tal sammeln.

Buntes Feld mit roten Mohnblumen, umgeben von grünen Gräsern und einem blauen Himmel mit Wolken und Blick auf die Bastei.
© Philipp Zieger

Standort

Ein Ort mit hoher Erfolgsrate ist das Basteigebiet. Hier gibt es unzählige und sehr besondere Motive, die leicht zu erreichen sind. Allerdings ist man selten allein. Landschaftlich besonders reizvoll sind auch die Schrammsteine und der kleine Winterberg.

Berg mit einer Stadt auf der Spitze, umgeben von Nebel und Bäumen im Vordergrund.
© Philipp Zieger

Brennweite

Ein Weitwinkel- oder Ultra-Weitwinkel-Objektiv ist ein wichtiger Begleiter. Doch die Sächsische Schweiz bietet auch für Tele-Objektive über 70 Millimeter ein unglaubliches Spektrum an Motiven. Mit einem 16-bis-35- und einem 70-bis-200-Millimeter-Objektiv (Vollformat) ist man für sehr viele Situationen gewappnet.

Sächsische Schweiz Winter Schnee Schrammsteine sonniger Tag
© Philipp Zieger

Blende

Ein Weitwinkel- oder Ultra-Weitwinkel-Objektiv ist ein wichtiger Begleiter. Doch die Sächsische Schweiz bietet auch für Tele-Objektive über 70 Millimeter ein unglaubliches Spektrum an Motiven. Mit einem 16-bis-35- und einem 70-bis-200-Millimeter-Objektiv (Vollformat) ist man für sehr viele Situationen gewappnet.

Sächsische Schweiz Tafelberg Gohrisch Sommer Sonnenaufgang Blick zum Papststein
© Philipp Zieger

Anfängerfehler

Viele Einsteiger geben sich zu schnell zufrieden. Die genaue Betrachtung des Bildes und das achtsame Korrigieren des Bildaufbaus, der Bildschärfe, der Belichtungseinstellungen und der Kameraposition verlangen zwar Geduld, die Mühe macht sich aber am Ende mit qualitativ besseren Bildern bezahlt. Für Landschaftsfotografen ist außerdem die Fotografie im RAW-Format unerlässlich.

Wald Sonnenlicht Bäume Wanderweg mit Geländer
© czech vibes

Foto-Regeln

Im Landschaftsschutzgebiet der Sächsischen Schweiz gilt zu beachten:

  • Die Bilder sollen Eindruck hinterlassen, nicht der Fotostandort! Daher nimmstman seinen Müll natürlich wieder mit und lässt die Vegetation genau so, wie man sie vorgefunden hat.
  • Kein Bild ist ein verlassenes Nest wert! Daher sollte man unbedingt auf Brut- und Horstschutzzonen und die Ruhebedürfnisse der beheimateten Tierarten, besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden achten.
  • Gegenseitiger Respekt ist eine Frage der Fotografenehre.
  • Motivsuche mit Vorsicht: auf die eigene Sicherheit achten.
  • Gute Vorbereitung auf Gelände und Wetter ist ein wirksamer Frustschutzfaktor.
  • Im gesamten Gebiet ist der Einsatz funkgesteuerter Fluggeräte verboten.
  • Feuern und Rauchen verboten!

Zusätzlich gilt im Nationalpark der Sächsischen Schweiz:

  • 400 km Wanderwege sollten es einfach machen, das Wegegebot einzuhalten – in der Kernzone nur markierte Wege und Aussichten nutzen!
  • Gemeinsam fotografieren macht Spaß, ab 20 Personen wird es jedoch insbesondere für die Natur zu anstrengend. Deshalb bitte nur in kleinen Gruppen.
  • Naturobjekte sind schön wie sie sind, künstliches Beleuchten oder Anstrahlen ist nicht erlaubt.

Die 10 schönsten Fotospots

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Logo der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in roter Schrift auf weißem Hintergrund.
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Hotel an der Therme Elbresidenz Bad Schandau, fünf Sterne.
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