Auf dem E3 durch die Sächsische Schweiz - Etappe 2: Von Augustusberg bis Bielatal

19,25 km lang
Schwierigkeit: schwer
Kondition: sehr schwer
Tolles Panorama
Wandern
  • 5:10 h
  • 19,25 km
  • 336 m
  • 536 m
  • 297 m
  • 508 m
  • 211 m
  • Start: Augustusberg
  • Ziel: Bielatal
Die zweite Etappe führt vom Augustusberg durch Wälder in das spannende Elbsandstein-Felsrevier des Bielatals zwischen Ottomühle und Schweizermühle.

Augustusberg - Markersbach - Moorteich - Ottomühle - Herkulessäulen - Schweizermühle - Sachsenstein - Raum - Panormahöhe - Bielatal

Gut zu wissen

Wegebeläge

Straße (17%)
Asphalt (24%)
Schotter (18%)
Weg (25%)
Pfad (15%)

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Unübersehbar begeben wir uns auf dieser Etappe in den Elbsandstein. Zentrales Highlight ist das Bielatal, eines der beliebtesten Klettergebiete mit 249 zugelassenen Klettergipfeln. Wir kraxeln mitten hindurch an den Herkulessäulen entlang, unterwegs bieten sich immer wieder spannende Aussichten und Einblicke in das Felsgebiet. Der Wald in der Umgebung ist forstlich geprägt, doch auch ein Moor finden wir hier. Die Etappe endet mit einem Abstecher vom E3 weg in den Ort Bielatal hinein, wo Sie übernachten können. 

Vom Augustusberg geht es durch Wald und Wiesen hinab nach Markersbach. Wir halten uns links und wandern entlang des Baches Bahra bis zur Kreuzung mit der Rosenthaler Straße. Dort biegen wir nach rechts ab, sind aber nur kurz an dieser Straße, denn direkt an der nächsten Kreuzung verlassen wir sie wieder und biegen wieder rechts ab (Sackgasse "Buchenhain"). Wir durchqueren den Ortsteil Buchenhain und gelangen wieder auf einen Forstweg. Im Wald biegen wir rechts auf den Schwert-A-Weg ab. Dieser führt uns in Richtung Rosenthal, zunächst über die Hirschstange am Moorteich vorbei (schöner Rastplatz). Direkt nach dem Moorteich biegen wir links ab auf den Mehlsteig und an einer T-Kreuzung nach rechts auf einen schmalen Waldweg, der uns hinunter zum Theilemannweg bringt. Diesem folgen wir nach links in den Ortsteil Ottomühle. Im Ort folgen wir der Wanderbeschilderung in Richtung Schweizermühle, die uns durch das spannende Felsengebiet rund um die Herkulessäulen führt. Hier bieten sich mehrere Abstecher zu schönen Ausblicken in das Klettergebiet an. 

Im Ortsteil Schweizermühle angekommen biegen wir nach dem Parkplatz links ab und gehen teils über Treppen in Richtung Raum und Labyrinth. Kurz nach dem Aufstieg kommen wir am Nachbar vorbei, auch hier bietet sich ein interessanter Ausblick. An der nächsten größeren Kreuzung kann noch ein Abstecher zum Sachsenstein eingeschoben werden (grüner Punkt), dort geht es auf einer steilen, engen Leiter in luftige Höhen mit einem weiteren tollen Blick. Ansonsten biegen wir an der Kreuzung rechts ab, weiterhin der Beschilderung Richtung Raum und Labyrinth nach. Wir passieren die Kamphütte und erreichen schon bald die Straße nach Raum. Dieser folgen wir, passieren nach kurzer Zeit das Ortseingangsschild und nehmen an der Kreuzung die Straße gegenüber, die nach rechts abbiegt. Der Wegweiser in der Mitte der Kreuzung weist uns den Weg zum Labyrinth. Wir nehmen die Linkskurve der Straße mit, verlassen sie aber schon bald danach und folgen dem nach rechts abzweigenden Weg. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns rechts und gelangen so bald zur Panoramahöhe. Hier biegen wir mit dem "grünen Punkt" nach Bielatal ab, um im Ort zu übernachten. 

Toureigenschaften

  • Kulturell interessant

Ausrüstung

Es werden Wanderschuhe empfohlen.

Anreise & Parken

Es wird von einer Anreise mit dem Auto abgeraten, da es sehr umständlich ist vom Bielatal zurück nach Bad Gottleuba-Berggießhübel zu gelangen. Dauer ca. 1-2 Stunden, je nach Busverbindung.
Augustusberg: nächster öffentlicher Parkplatz im Ort Bad Gottleuba (Hellendorfer Straße), keine öffentlichen Parkplätze am Berghotel Augustusberg
Anreise:

Haltestelle Bad Gottleuba OT Augustusberg
Buslinien 219 und 247

 
Abreise:
Haltestelle Bielatal Reichstein
Buslinien: 245, 242, 247
Mehr Informationen und Fahrplanauskunft unter https://www.vvo-mobil.de/     

Weitere Infos / Links

Auf diesem Abschnitt ist der E3 identisch mit dem EB (Eisenach-Budapest). Die Wege sind in der Regel mit dem blauen Strich auf weißem Grund markiert.

Durch eine gute ÖPNV-Anbindung in der Gegend sowie ein gut verzweigtes Netz markierter Wanderwege kann der Weg an vielen Stellen beliebig variiert oder verkürzt werden.

Autor:in

Amrei Voigt

Unser Tipp

Im Gebiet der Herkulessäulen bieten sich zahlreiche schöne Ausblicke, auch Abstecher zum Nachbar und zum Sachsenstein sind sehr lohnenswert.

Sicherheitshinweise

Sie befinden sich auf dieser Etappe im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz. Auf der Website des Nationalparks können Sie sich über die Schutzgebiete informieren, zum Beispiel über die dort geltenden Regeln.

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