Zum Felsentor des Neuen Wildensteins: der "Kuhstall"
- 1:25 h
- 4,07 km
- 174 m
- 168 m
- 160 m
- 329 m
- 169 m
- Start: Lichtenhainer Wasserfall (Kirnitzschtal)
- Ziel: Beuthenfall (Kirnitzschtal)
Gut zu wissen
Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Der Beginn der Wanderung zum berühmten Felsentor Kuhstall ist am Lichtenhainer Wasserfall im Kirnitzschtal. Wir überqueren auf der Brücke die Kirnitzsch und nehmen den Wanderpfad mit der Markierung roter Punkt, sowie M, und folgen der Ausschilderung bis zur gewaltigen Felsaushöhlung.
Der Kuhstall ist die größte Schichtfugenhöhle der Sächsischen Schweiz, durch Verwitterung und Abtragung im Zusammenhang mit Stauwasser entstanden. Die gewaltige Höhle war im Mittelalter notgedrungen „Kuhstall“ für das Vieh der Bauern und ein sicheres, geschütztes Versteck für Mensch und Tier in den tiefen Wäldern. Damals beutelten Kriege mit herumziehenden, plündernden Heeren das Land und Raubzüge waren an der Tagesordnung.
Nach Durchschreiten des Kuhstalls führt linkerhand eine enge Spalte mit Stufen – die sogenannte Himmelsleiter – steil auf das Plateau hinauf mit einer wundervollen Aussicht in den Kleinen Zschand und die Affensteine. Hier befand sich im 15. Jahrhundert die Burganlage Neu-Wildenstein. Nach dem bequemen Abstieg vom Plateau nehmen wir die Treppen hinab (Markierung roter Punkt und M). Unten treffen wir auf den Hinteren Kuhstallweg (roter Strich, dem wir für 500 Meter folgen, bevor wir nach links in den Räumichtweg abzweigen, der in den Dittrichtsgrund mündet. Diesem folgen wir talwärts in Richtung Kirnitzschtal bis zum Beuthenfall.
Toureigenschaften
Einkehrmöglichkeit
Kulturell interessant
Anreise & Parken
Hinweg: Mit dem Bus 241 (Richtung Hinterhermsdorf) bis zum Lichtenhainer Wasserfall oder erst mit dem Bus 241 bis Bad Schandau Elbkai und dann Umstieg in Kirnitzschtalbahn bis Lichtenhainer Wasserfall
Rückweg: Mit dem Bus 241 (Richtung Pirna) ab Beuthenfall Kirnitzschtal oder ab Beuthenfall Kirnitzschtal mit der Kirnitzschtalbahn bis Bad Schandau und dann Umstieg in Bus 241
Autor:in
Maren Pussak/Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
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