Märzenbecherwiesen im Polenztal

8,68 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Kondition: leicht
Tolles Panorama
Wandern
  • 2:30 h
  • 8,68 km
  • 122 m
  • 121 m
  • 216 m
  • 338 m
  • 122 m
  • Start: Dorfplatz (Markt)
  • Ziel: Dorfplatz (Markt)
Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling locken in die Natur! Das Obere Polenztal hat jedes Jahr ein besonderes Naturschauspiel zu bieten, denn tausende Märzenbecher blühen auf den weiten Wiesen des Polenztals. Aber auch in allen anderen Jahreszeiten ist das Obere Polenztal einen Besuch wert.
Informationen zur Beschaffenheit der Wege und zum Verlauf der Märzenbecherblüte gibt es hier:  http://maerzenbechertagebuch.blogspot.com/

Dorfplatz in Heeselicht  ("gelber Strich") - Scheibenmühle - Hussitenstollen - Bockmühle ("roter Punkt") - Stolpen ("grüner Strich") - Heeselicht

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Vom Dorfplatz (Markt) in Heeselicht gehen wir einen kleinen unbefestigten Weg mit der Markierung "gelber Strich" in Richtung Polenztal/ Scheibenmühle. Auch die sehr liebevoll gestalteten Wegweiser für den Märzenbechern-Rundweg geben uns Orientierung. Zuerst geht es durch ein schönes Wiesental an kleinen Teichen vorbei, dann treffen wir auf eine kleine Asphaltstraße an den letzten Häusern des Dorfes und wandern den immer steiler werdenden Weg bis ins Polenztal abwärts. An der Scheibenmühle haben wir die Polenz erreicht.

Bevor wir über die Brücke gehen, wollen wir noch das Mundloch des Hussitenstollens suchen. Direkt am Ufer flussabwärts, können wir den vergitterten Eingang entdecken. Im Mittelalter wurde hier nach Zinn gegraben. Er ist immerhin 125 Meter lang. Jetzt beziehen regelmäßig Fledermäuse in ihm ihr Quartier.

Wieder an der Brücke zurück, überqueren wir die Polenz und wandern auf dem Polenztalweg flussaufwärts in Richtung Bockmühle mit der Markierung "roter Punkt". Nun schlängelt sich unser Weg mit kleinen Auf- und Abstiegen durch das Tal, an Granitfelsen, kleinen Felsspornen und an den weiten Märzenbecherwiesen vorbei.

In der fischreichen Polenz leben gefährdete Arten wie die Groppe. Auch der Fischotter und Biber wurde nachgewiesen. Vorkommende Vögel sind Wasseramsel, Eisvogel, Gebirgsstelze und Schwarzstorch. Außerdem gibt es Nachweise für acht Fledermausarten.

Die Bockmühle (Gaststätte) bietet sich für eine Rast an. Von hier wandern wir auf die Straße bergan in Richtung Stolpen (Markierung "grüner Strich"). Oben angekommen biegen wir an dem großen Gehöft (Luschdorfhof) auf den Wanderweg in Richtung Heeselicht ab (Wegweiser Märzenbecherweg). Am Waldrand angekommen, sehen wir einen Hinweis auf das verschwundene Dorf Luschdorf. Am Damwildgehege vorbei mit einem Rastplatz, wandern wir inmitten Wiesen und Feldern nach Heeselicht zurück.

GPS-Daten aktualisiert 2022

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

  • Tour mit Hund

Ausrüstung

festes Schuhwerk, bei Bedarf Verpflegung

Anreise & Parken

S161 über Basteistraße bis Marktplatz Heeselicht

Parkplatz auf dem Markt in Heeselicht

An-/Abreise:

Bus Linie 237 (Pirna - Bastei - Rathewalde - Hohnstein - Sebnitz)

Weitere Infos / Links

Touristinformation Stolpen: 03597327313

Link zu Gastgebern in der Nähe

Literatur

Hier bestellen: Wanderführer

Autor:in

Maren Pussak/Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz

Unser Tipp

Diese Tour ist für Hunde und Familien mit Kindern geeignet. Kleine Kinder sollten am besten in einer Rückentrage getragen werden.

Sicherheitshinweise

Bitte beachten Sie, dass es sich nicht um ein Radstrecke handelt.

Karte

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