Klettern
Geburtsort des Freeclimbing
Wie alles begann
Geklettert wird in der Sächsischen Schweiz schon lange. Dokumentiert ist das seit etwa 150 Jahren. Als Geburtsstunde des Sächsischen Klettersports gilt vielen der März 1864, als fünf Turner aus Schandau den Falkenstein mit Hilfe von Baumstämmen und Leitern bezwangen. 1874 gelang zwei Bergsteigern aus Pirna die sportliche Bezwingung des Mönchs ohne Hilfsmittel.
1910 wurden schließlich die „Sächsischen Kletterregeln“ erstmals festgeschrieben. Diese gelten seither weitgehend unverändert und beinhalten als wesentlichsten Bestandteil den „Verzicht auf künstliche Hilfsmittel zur Überwindung der Schwerkraft“. Von hier aus ging diese Idee um die Welt. Heute nennt man es Freeclimbing und man praktiziert es in den USA, Australien, Frankreich, Spanien, Thailand und weiteren Ländern der Erde.