Kurort Rathen: Hockstein-Polenztal-Runde

11,64 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: mittel
Kondition: mittel
Tolles Panorama
Winterwandern
  • 4:00 h
  • 11,64 km
  • 282 m
  • 280 m
  • 114 m
  • 327 m
  • 213 m
  • Start: Kurort Rathen
  • Ziel: Kurort Rathen
Zwei (Täler) auf einen Streich auf den Spuren von Carl Maria von Weber

Diese Wanderung führt auf den Spuren Carl Maria von Webers mitten in die romantische Landschaft der Sächsischen Schweiz. Zu den Highlights dieser Tour gehören die Felsenbühne Rathen sowie die Wolfsschlucht. 

Die Felsenbühne Rathen zählt zu den schönsten Naturtheatern Europas und ist untrennbar mit Carl Maria von Weber verbunden. Seine Oper „Der Freischütz“, Sinnbild der deutschen Romantik, hat hier seit vielen Jahren ihren festen Platz im Spielplan. Die bizarren Felsen und die mystischen Wälder ringsum schaffen eine Kulisse, die besonders in der berühmten Wolfsschlucht-Szene eine außergewöhnliche Wirkung entfaltet. So verschmelzen Natur und Musik zu einem Gesamterlebnis.

Ein weiterer Höhepunkt ist die geheimnisvolle Wolfsschlucht am Hockstein – jener Schauplatz, der in Webers Oper „Der Freischütz“ zur berühmtesten Szene wurde. Hier beschwört Kaspar in schauriger Nacht die teuflischen Freikugeln, während die Natur selbst zum Mitspieler wird. Die wilde Felslandschaft mit ihren schroffen Wänden und dunklen Schluchten macht noch heute spürbar, warum diese Szene als Inbegriff der deutschen Romantik gilt. 

Verlauf: Kurort Rathen – Amselgrund – Am Grünbach – Rathewalder Mühle – Querweg – Hocksteinweg – Hocksteinaussicht – Wolfsschlucht – Polenztalweg – Füllhölzelweg – Kurort Rathen

Gut zu wissen

Wegebeläge

Straße (2%)
Asphalt (24%)
Schotter (11%)
Weg (39%)
Pfad (23%)

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Start dieser Tour ist im Kurort Rathen. Von der Fähre kommenden läuft man zunächst ein Stück in den Ort hinein und biegt am Amselgrundschlösschen nach links ab in Richtung Amselgrund. Nach ca. 10 Minuten erreicht man den Eingangsbereich der Felsenbühne Rathen. Hier bietet sich ein Abstecher an hinauf zur Felsenbühne (steiler Weg, Laufzeit ca. 15 Minuten). Anschließend geht es unten im Amselgrund weiter vorbei am Amselsee und dem Amselfall bis nach Rathewalde. Vom Amselgrund bis ins Polenztal verläuft diese Route immer parallel zum Malerweg. Eine sehr gute Orientierung entlang dieses Teilstücks ist also die Markierung/Beschilderung des Malerweges. In Rathewalde angekommen verläuft der Weg am kleinen Dorfteich nach rechts die Straße hinauf und nach dem Ortsausgang geht der Weg parallel zur Straße Richtung Hocksteinparkplatz weiter. Nach dem Überqueren der Teufelsbrücke ist vom Hockstein aus auf der anderen Seite des Polenztals Hohnstein zu sehen. Ins Polenztal hinab gelangt man über Stufen durch die enge Wolfsschlucht. Im Polenztal angekommen folgt man dem Polenztal für ca. 30 Minuten (Markierung roter Punkt). Ein Wegweiser weist dann auf den Abzweig nach Rathen hin (Markeirung roter Strich). Ab hier führt der Füllhölzelweg zurück in den Kurort Rathen.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Ausrüstung

  • Bekleidung im Zwiebelschalenprinzip und Winter-Wanderschuhe
  • Rucksack mit Wanderkarte, Snacks, Thermoskanne mit einem warmen Getränk, Smartphone, Taschenlampe, Erste-Hilfe Set
  • Wanderstöcke, Eisgrödel

Anreise & Parken

Parkplatz Oberrathen

ab/an Kurort Rathen: S-Bahn S1, Fähre F7 Kurort Rathen

Fahrplanauskunft: www.vvo-online.de

Weitere Infos / Links

Winter-Einkehr geöffnet:

Rathewalder Mühle

Gasthaus Polenztal

Autor:in

Nicole Hesse / Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Sicherheitshinweise

Dies ist eine rote Tour (mittelschwere Route, mit leichten Steigungen, evtl. bei Tiefschnee schwierig). Die Wolfsschlucht ist schwarz (schwere Tour, mit Steilanstiegen, Stufen und auf Pfaden, nicht immer gangbar bei Schnee und Vereisungen).

Karte

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