Von Stadt Wehlen über die Basteibrücke nach Kurort Rathen

5,79 km lang
Schwierigkeit: mittel
Kondition: leicht
Tolles Panorama
Wandern
  • 2:00 h
  • 5,79 km
  • 250 m
  • 252 m
  • 112 m
  • 317 m
  • 205 m
  • Start: Bahnhof Stadt Wehlen
  • Ziel: Bahnhof Kurort Rathen
Diese Tour verbindet zwei idyllische Orte mit der berühmtesten Sehenswürdigkeit des Elbsandsteingebirges - der Basteibrücke. Sie liegt fast 200 Meter senkrecht über der Elbe und bietet an zahlreichen Aussichtspunkten Einblicke in die faszinierende Felsenwelt des Rathener Gebiets.

Bahnhof Stadt Wehlen – Fähre auf die rechte Elbseite – Schwarzbergweg – Steinerner Tisch – Bastei – (Felsenburg Neurathen) – Kurort Rathen – Gierseilfähre auf die linke Elbseite – Bahnhof Kurort Rathen

Die Felsenburg Neurathen ist bereits seit Längerem aufgrund von Sicherheitsmängeln nicht begehbar. Sie soll jedoch perspektivisch wieder gesichert und für den Besucherverkehr wieder zugänglich gemacht werden. Die Tour lohnt sich auch ohne die Felsenburg!

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die Tour startet am Bahnhof in Stadt Wehlen. Von dort setzen wir mit der Fähre auf die andere Elbseite über. In Stadt Wehlen geht es ein Stück elbaufwärts an der Elbe entlang, dann steigen wir dem Malerweg folgend den Schwarzbergweg auf und gelangen zum Rastplatz »Steinerner Tisch«. Das gleichnamige Objekt hatte einst Kurfürst August der Starke errichten lassen, um hier anlässlich einer Jagd zu speisen.

Von hier folgen wir am Imbiss vorbei dem Fremdenweg, der uns zur Basteibrücke führt (wir sind weiterhin auch auf dem Malerweg unterwegs). Fast 200 Meter senkrecht über der Elbe liegt diese wohl bekannteste Brücke Deutschlands. Im Jahr 1851 wurde die steinerne Brücke gebaut, vorher war das zerklüftete Felsriff durch eine Holzbrücke zugänglich. Von der Basteibrücke und den umliegenden Aussichten (z. B. Ferdinandaussicht, Hochzeitskanzel) bieten sich uns grandiose Ausblicke in die Landschaft. 2023 wurde die Panoramaaussicht rechts der Brücke errichtet. Auch hier gibt es verschiedene Imbiss-Möglichkeiten.

Nach Überquerung der Basteibrücke gelangen wir zur Felsenburg Neurathen. Diese war eine der ältesten und größten Wehranlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz, damals als  Doppelburg Alt- und Neurathen bekannt. Erstmals erwähnt wurde sie im 13. Jahrhundert. Noch heute sind im Fels Spuren der ursprünglichen Behausung und Verteidigungsanlagen zu finden – wertvolle Spuren, um die Vergangenheit zu rekonstruieren. Derzeit kann die Felsenburg jedoch nicht besichtigt werden, da sie aufgrund von Sicherheitsmängeln geschlossen werden musste. 

Wir steigen über Stufen den Basteiweg hinab, bis wir in den Kurort Rathen gelangen. Beim Abstieg halten wir uns an den blauen Strich, da der Malerweg zum Amselsee abzweigt – dort lässt es sich bei schönem Wetter mit einem Boot vergnüglich ausruhen!

Wohlverdient ist nun die Einkehr in eines der zahlreichen Restaurants des Kurortes Rathen, bevor wir mit der Gierseilfähre zum Bahnhof auf die linke Elbseite übersetzen.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Gipfel

  • Kulturell interessant

Anreise & Parken

Anfahrt
Die Anreise mit PKW wird nicht empfohlen, da nur wenige Parkplätze vorhanden sind und die Tour auf die Nutzung der S-Bahn ausgelegt ist. 
Parken
Nur wenige, gebührenpflichtige Parkplätze in Stadt Wehlen; Elbeparkplatz auf der linken Elbseite in Kurort Rathen am Bahnhof. Achtung: Der Kurort Rathen ist rechtselbisch für Tagesgäste nicht per PKW erreichbar! 
Öffentliche Verkehrsmittel
Anreise:  S1 zum Bahnhof Stadt Wehlen

Abreise: Kurort Rathen S1 

Anreise planen (VVO)

Weitere Infos / Links

Autor:in

Amrei Voigt (NLPFV)

Unser Tipp

Die Tour beinhaltet zwei Fährfahrten: Die Fähre in Wehlen ist mit der Gästekarte mobil kostenlos, die Gierseilfähre in Rathen kostet 1,50 € pro Ticket.
Hinweis: An Wochenenden oder Feiertagen kann es vor allem auf der Basteibrücke zwischen 10 und 18 Uhr sehr voll sein!

Sicherheitshinweise

Die Tour ist für Kinder geeignet, aber aufgrund der vielen teils steilen Treppen und Stufen sowie des hohen Besucheraufkommens an der Bastei eher nicht für Hunde.

Bitte beachten: Die Tour verläuft durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Hier dürfen die Wege nicht verlassen werden und Hunde müssen stets angeleint bleiben. In der Kernzone (erkennbar an Schildern im Gelände) dürfen nur markierte Wege benutzt werden. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden. Bitte achten Sie auch darauf, Ihren Müll (auch Essensreste und Taschentücher) wieder mitzunehmen.

Weitere Informationen über den Nationalpark, zum Beispiel über die dort geltenden Regeln und über die Wegemarkierungen, können Sie auf der Nationalpark-Internetseite beziehen.

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