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Kulturperlen

zwischen rauen Steinen

Das Elbsandsteingebirge hat eine lange, faszinierende Geschichte als Kulturlandschaft. In idyllischer Natur und entlang wichtiger Handelswege wurde hier einst europäische Geschichte geschrieben. In den Schlössern, Gärten und Burgen wird diese präsent. Später haben die Künstler der Romantik das Elbsandsteingebirge malend, dichtend und komponierend weltberühmt gemacht. Sehenswürdigkeiten und Informationsangebote dazu finden sich noch heute in der gesamten Region. Und auch die Kunst der Gegenwart kommt nicht zu kurz.

Drei historische Türme der Burg Stolpen mit unterschiedlichen Dächern unter einem blauen Himmel mit Wolken.
© Yvonne Brückner

Drei gute Gründe 

warum ein Urlaub in der Sächsischen Schweiz nie langweilig wird

  • Elbsandstein bildet die Kulisse für Europas schönstes Naturtheater, wunderbare Musikfestivals, engagierte Kleinkunstbühnen und viele weitere Angebote.

  • Prächtige Schlösser, sagenumwobene Burgen und malerische Gärten: Historische Baudenkmäler treffen im Elbsandsteingebirge auf spektakuläre Natur.

  • Die Themenvielfalt der Museen in der Sächsischen Schweiz ist überwältigend. Sie reicht von regionaler Geschichte über Künstlerstätten bis zur Tier- & Pflanzenwelt der Urzeit. 

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.”
Johann Wolfgang von Goethe
Freiluftbühne Felsenbühne Rathen mit Publikum im Nationalpark Sächsische Schweiz, umgeben von Felsen und Bäumen.
© Michael Schmidt
Szene aus Theateraufführung Richard Wagner Spiele: Zwei Schauspieler in Kostümen stehen auf einer Bühne, während ein dritter auf einer Leiter malt.
© Matthias Creutziger

Naturtheater, Musikfestivals und mehr

Kulisse Elbsandsteingebirge

Die Sächsische Schweiz ist nicht nur ein Wanderparadies, sondern auch Heimat spannender jährlicher Festivals und Konzertreihen. Von ganz großer Oper hin zu rockigen Open Airs ist die Palette breit gefächert.

  • Die Felsenbühne Rathen ist Europas schönstes Naturtheater. Wo einst die Wolfsschluchtszene erdacht wurde, feiert der Freischütz seine Heimkehr. Und nicht nur er. Seit mehr als 70 Jahren zieht die Felsenbühne Theaterfreunde, Klassikliebhaber, Westernfans, Familien und Wanderer in ihren Bann. Inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz bildet der malerische Rathener Wehlgrund eine beeindruckende, natürliche Felsenkulisse. Natur und Kunst verschmelzen hier auf spektakuläre Weise.

  • Die jährlich nahe der Sommersonnenwende stattfindenden Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch sind ein Mekka für Fans des berühmten russischen Komponisten. Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden gehören zu den Mitinitiatoren und haben Künstler und Ensembles der Weltspitze zu Gast.

  • Das ELBLANDIA Festival bringt Musik an die schönsten Orte in der Sächsischen Schweiz. Neben etablierten Stars bekommen auch junge Musiker aus der Region die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. 

  • Die Sommerkonzerte auf der Festung bieten Livemusik vom feinsten unter freiem Himmel in luftiger Höhe. Das "Festung Königstein Open Air" verheißt stampfende Beats, Rock und Pop in einmaliger Umgebung.

  • Im Pirnaer Tom-Pauls-Theater öffnet sich der Vorhang für Schauspiel, Kabarett, Konzerte, Lesungen und Gespräche. In historischen Gemäuern zeigt der Schaupieler und Kabarettist Tom Pauls in seiner unverwechselbaren Art die sächsische Seele, wie sie leibt und lebt. 

  • Die Naturbühne Maxen ist eine kleine urgemütliche Bühne im ehemals königlich-sächsichen Marmorbruch am Rande des kleinen Bergdorfes Maxen in der Sächsischen Schweiz. Das Programm reicht von Konzerten, über Kabarett und bis zu Theateraufführungen. Organisiert und betrieben wird die Naturbühne von Mitgliedern und Helfern des Heimatverein Maxen e.V. in ehrenamtlicher Tätigkeit.

  • Im Hohnsteiner Max Jacob Theater laden der Hohnsteiner Kasper und seine Freunde Kinder und Erwachsene regelmäßig zum Puppentheater ein. Das Theater öffnet seine Türen außerdem regelmäßig für Kleinkunst, Konzerte, Filme und Vorträge.

  • Kabarett, Lesungen, Konzerte aller Art, Künstlergespräche bis zu hin Reiseberichten: das Angebot der Pirnaer Kleinkunstbühne Q24 ist vielfältig.

  • Dass die Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz auch eine spektakuläre Theaterkulisse ist, beweisen die 40 Mitglieder des Vereins SandsteinSpiele. An sechs Wochenenden zwischen dem Juni und dem September führen sie ihr Theaterstück unter freiem Himmel in und um Reinhardtsdorf-Schöna auf – umgeben von einem Panorama aus Zirkelstein, Kaiserkrone und den Schrammsteinen. Dabei wechseln auch die Bühnenbilder. Zwischen den Szenen falten die Zuschauer ihre Klapphocker zusammen und wandern zum nächsten Handlungsort: in den Wald, auf die Wiese oder ins Dorf.

Übersicht Bühne und Musik

  • Detailseite 'Felsenbühne Rathen' öffnen
    Freilichtbühne im Wald mit Publikum und Bühne bei Dämmerung.
    Felsenbühne Rathen
    Freilichtbühne/-theater
    Amselgrund 17, 01824 Kurort Rathen
  • Detailseite 'Naturbühne Maxen' öffnen
    Freilichttheateraufführung im Wald mit Zuschauern und Schauspielern auf der Bühne.
    Naturbühne Maxen
    Sehenswertes
    Maxener Straße 71, 01809 Müglitztal (OT Maxen)
  • Detailseite 'Waldbühne Leupoldishain' öffnen
    Freiluftbühne im Wald mit hölzernen Sitzbänken und einer Felswand im Hintergrund.
    Yvonne Brückner | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Waldbühne Leupoldishain
    Freilichtbühne/-theater
    01824 Königstein/Sächs. Schw. (OT Leupoldishain)
  • Detailseite 'Theatre Libre Sebnitz' öffnen
    Hausfassade mit Eingang ins Theater.
    Theatre Libre Sebnitz
    Theater
    Schillerstraße 3, 01855 Sebnitz
  • Detailseite 'Max Jacob Theater Hohnstein' öffnen
    Drei bunte Handpuppen mit fröhlichen Gesichtern, in traditionellen Kostümen, auf einem Tisch liegend.
    Marko Förster | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Max Jacob Theater Hohnstein
    Theater
    Max-Jacob-Straße 1, 01848 Hohnstein
  • Detailseite 'Tom Pauls Theater ' öffnen
    Haus mit Schriftzug Tom Pauls Theater
    Tom Pauls Theater
    Theater
    Am Markt 3, 01796 Pirna
Gelb gestrichende Orangerie des Barockgartens Großsedlitz mit großen Fenstern, umgeben von einer gepflegten Außenanlage und blauem Himmel.
© Sylvio Dittrich

Bastionen der Geschichte

Welche Schlösser und Burgen man nicht verpassen sollte

Festung Königstein, Burg Stolpen, Schloss Weesenstein, Barockgarten Großsedlitz: Die Geschichte hat architektonische Perlen in der Sächsischen Schweiz hinterlassen. Wehrhaft und selbstbewusst, aber auch geistreich und empfindsam zeigt sich hier das Kurfürstentum und spätere Königreich Sachsen.

Was macht eine Wehranlage unbezwingbar? Was muss sich eine Gräfin zu Schulden kommen lassen, um lebenslang auf eine abgelegene Burg verbannt zu werden? Welcher sächsische König briliierte als Literaturübersetzer? Und wo befindet sich einer der authentischten Barockgärten Deutschlands? Antworten finden Kulturinteressierte in der Sächsischen Schweiz.

Dieser Ort ist eine Legende. Die Festung Königstein ist eine der größten und schönsten Bergfestungen in Europa. Lange Zeit galt sie als der sicherste Ort in ganz Sachsen. Herzöge und Kurfürsten kamen mit ihren Schätzen und ihrem Gefolge hierher, wenn Gefahr drohte. In Friedenszeiten sah die Bastion so manches rauschende Fest und so manchen illustren Jagdausflug. Die imposante, 10 Hektar große Wehranlage war in ihrer über 750-jährigen Geschichte bereits Kloster, Staatsgefängnis, Kriegsgefangenenlager, Lazarett und vieles mehr. Heute ist das eindrucksvolle Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland und ein Magnet für jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt.

Der Barockgarten Großsedlitz ist eine Perle sächsischer Gartenbaukunst. Über 400 Kübelpflanzen, breite Treppenanlagen, Wasserspiele, weite Sichtachsen, mehr als 60 Sandsteinskulpturen und Schmuckvasen machen das Ensemble zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk des Spätbarock. Die von 1719 bis 1732 entstandene Grundform des Parkes ist bis heute fast vollständig erhalten geblieben. So kann man hier noch heute über die Parterres und Gartenräume wandeln wie einst die höfische Gesellschaft Augusts des Starken.

Von April bis Oktober locken unterschiedliche barocke Bepflanzungen in den Rabatten die Besucher ebenso in den Park wie tolle Veranstaltungen oder auch die wunderbaren Dauerausstellungen in den Orangerien (Juni-September).

Zwei historische Türme der Burg Stolpen mit Kuppel und Tor, umgeben von grünem Gras und blauen Himmel.
© Yvonne Brückner

Die Burg Stolpen am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz wurde in ihrer Geschichte immer wieder belagert, verteidigt, erobert, zerstört und wiederaufgebaut. Außerdem findet man hier einen der tiefsten in Basalt getriebenen Brunnen der Welt. Berühmt wurde die auf einem erloschenen Vulkan erbaute Festung jedoch vor allem durch das bewegende Schicksal der Gräfin Constantia von Cosel. Die wahrscheinlich bekannteste Frau der sächsischen Geschichte wurde hier im 18. Jahrhundert 49 Jahre lang gefangen gehalten, nachdem sie bei August dem Starken in Ungnade gefallen war. Niemand hat in der 800jährigen Historie der Burg länger hier gewohnt als sie. Die hervorragend erhaltene Burganlage mit ihren zahlreichen Exponaten lässt die tragische Geschichte der Gräfin Cosel und weitere Episoden aus der bewegten Vergangenheit des Ortes lebendig werden.

Imposantes, historisches Schloss Weesenstein mit Turm, mit Bäumen am Fuße des Schlosses und blauem Himmel mit Wolken.
© Sylvio Dittrich

„Weesenstein liegt nicht so einfach, aber stolzer und überraschender“, schreibt schon im Jahre 1801 ein faszinierter Gast in seinem Reisebericht. So oder ähnlich mögen auch die Empfindungen der heutigen Besucher sein, vor deren Augen sich das Schloss unvermittelt und majestätisch auf einem Felssporn über dem Müglitztal erhebt. Mindestens 700 Jahre lang wurde das Schloss Weesenstein gebaut und abgerissen, verändert und erhalten. So entstand ein Bauwerk, das in seinen Mauern Spuren von der Gotik bis zum Klassizismus birgt. Das Schloss ist ein architektonisches Kuriosum, denn gebaut wurde von oben nach unten, immer um den Felsen herum. So kommt es, dass der Turm Jahrhunderte älter als der darunterliegende Wintergarten ist, die Pferdeställe in der fünften Etage liegen und der Festsaal unter dem Dachboden. Sehenswert ist auch die vom französischen Stil inspirierte formale Gartenanlage.

Ansicht des Einganges der Burg Hohnstein mit einem hohen Turm und orangefarbenen Wänden, umgeben von grünen Bäumen und blauem Himmel.
© Sylvio Dittrich

Die Burg Hohnstein liegt unmittelbar am Nationalpark Sächsische Schweiz und unweit entfernt von der Bastei auf einem Felssporn über dem romantischen Polenztal und dem Städtchen Hohnstein. Die mittelalterliche Burganlage wurde 1353 erstmals urkundlich erwähnt, war Adelssitz, Amt, Staatsgefängnis und Jagdschloss – und in den1920er Jahren größte und schönste Jugendherberge Deutschlands. Auch das moderne Kaspertheater wurde hier erfunden. Das und vieles mehr aus der spannenden und wechselvollen Geschichte der Burg und ihrer Stadt erfährt man im Museum. Und in der Naturkundeausstellung wird das Leben von Fledermäusen und Lachsen erklärt.

Luftbild auf das Schloss Sonnenstein auf einem Hügel, umgeben von Bäumen und dem Stadtbild Pirnas mit roten Dächern.
© Jens Dauterstedt

Das Schloss Sonnenstein ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen über der Pirnaer Altstadt. Seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1269 war es über die Jahrhunderte Burg, Garnison, Heilanstalt, volkseigener Betrieb und ist nun Sitz des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit den Nutzungen wandelte sich sein Erscheinungsbild. Die Befestigungsanlagen und Werke entstammen dem 17. Jahrhundert, den erhaltenen Elbflügel zeigen Canalettos Stadtansichten von 1752-55 rund 20 Jahre nach seiner Errichtung. Heute prägen die Bauten der ehemaligen Heilanstalt aus dem 19. Jahrhundert im Stil der Neorenaissance das Ensemble. Führungen bietet der TouristService Pirna an.

Übersicht aller Burgen und Schlösser

  • Detailseite 'Burg Hohnstein' öffnen
    Eine historische Burg mit roten Dächern thront auf einem Hügel, umgeben von Bäumen und traditionellen Fachwerkhäusern unter blauem Himmel.
    czech vibes | KI-optimiert | CC-BY-ND
    Burg Hohnstein
    Burg
    Markt 1, 01848 Hohnstein
  • Detailseite 'Landschloss Pirna-Zuschendorf' öffnen
    Bunte Mischung aus roten, rosa und weißen Kamelienblüten, dekorativ in einem Holzrahmen arrangiert, umgeben von grünen Blättern.
    Landschloss Zuschendorf, M. Riedel | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Landschloss Pirna-Zuschendorf
    Schloss
    Am Landschloss 6, 01796 Pirna (OT Zuschendorf)
  • Detailseite 'Schloss Děčín (Zámek Děčín, Tschechien)' öffnen
    Luftaufnahme eines Schlosses auf einem Hügel neben einem Fluss mit Booten und Stadtansicht.
    TVSSW, PTV | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Schloss Děčín (Zámek Děčín, Tschechien)
    Schloss
    Dlouhá jízda 1254, 405 02 Děčín
  • Detailseite 'Schloss Schluckenau (Zámek Šluknov, Tschechien)' öffnen
    Weißes Schloss mit Ziergiebel, umgeben von einer Rasenfläche und Bäumen.
    Schloss Schluckenau (Zámek Šluknov, Tschechien)
    Schloss
    Zámecká 642, 407 77 Šluknov
  • Detailseite 'Schloss & Kulturscheune Langburkersdorf' öffnen
    Gelbes Schloss mit grünem Dach und Turm, umgeben von Bäumen unter blauem Himmel.
    Yvonne Brueckner, Yvonne Brückner | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Schloss & Kulturscheune Langburkersdorf
    Schloss
    Dammstr. 2, 01844 Neustadt in Sachsen (OT Langburkersdorf)
  • Detailseite 'Burg Tollenstein (Tolštejn, Tschechien)' öffnen
    Hügelige Landschaft bei Sonnenuntergang mit einer Burgruine auf einem bewaldeten Hügel, umgeben von herbstlichen Bäumen und sanften Lichtstrahlen.
    České Švýcarsko, o. p. s., ? | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Burg Tollenstein (Tolštejn, Tschechien)
    Aussichtspunkt/-turm
    Rozhled 79, 407 56 Jiřetín pod Jedlovou
  • Detailseite 'Schloss Struppen' öffnen
    Ein weißes Herrenhaus mit roten Dächern, umgeben von Bäumen und grünem Rasen, bei klarem, sonnigem Wetter.
    Schlossverein Struppen | KI-optimiert | CC-BY
    Schloss Struppen
    Schloss
    Kirchberg 6, 01796 Struppen
  • Detailseite 'Botanischer Garten Bad Schandau' öffnen
    Große, gewundene Baumäste und üppiges Farnwerk in einem schattigen Bereich des Botanischen Gartens.
    Yvonne Brueckner, Yvonne Brückner | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Botanischer Garten Bad Schandau
    Park/Garten
    Ostrauer Berg 2, 01814 Bad Schandau
  • Detailseite 'Kleine Bastei mit Rhododendronpark (Rathen)' öffnen
    Blick auf die Elbe und Niederrathen
    Yvonne Brückner | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Kleine Bastei mit Rhododendronpark (Rathen)
    Aussichtspunkt/-turm
    01824 Kurort Rathen (OT Niederrathen)
  • Detailseite 'Barockgarten Großsedlitz ' öffnen
    Gelbes Barockgebäude des Barockgarten Großsedlitz mit rotem Dach, umgeben von gepflegtem Garten und Bäumen in blau-weißen Töpfen, unter klarem blauem Himmel.
    TVSSW\Tino Richter | KI-optimiert | CC-BY
    Barockgarten Großsedlitz
    Sehenswertes
    Parkstraße 85, 01809 Heidenau
  • Detailseite 'Schloss Weesenstein ' öffnen
    Historisches Schloss Weesenstein mit rotem Dach und hohem Turm, umgeben von gepflegten Gärten und kahlen Bäumen unter klarem, blauem Himmel.
    TVSSW, Hans Fineart | KI-optimiert | CC-BY
    Schloss Weesenstein
    Schloss
    Am Schloßberg 1, 01809 Müglitztal
  • Detailseite 'Barockschloss Rammenau' öffnen
    Gelbes Barockschloss mit rotem Dach, leicht mit Schnee bedeckt, im Sonnenlicht; verschneite Bäume und Sträucher im Vordergrund.
    © Michael Klinger | KI-optimiert
    Barockschloss Rammenau
    Schloss
    Am Schloss 4, 01877 Rammenau
  • Detailseite 'Burg Stolpen' öffnen
    Die Burg Stolpen mit hohen, grauen Mauern auf einem grünen Hügel, umgeben von herbstlichen Bäumen unter blauem Himmel.
    Czech Vibes | KI-optimiert | CC-BY
    Burg Stolpen
    Burg
    Schloßstraße 10, 01833 Stolpen
  • Detailseite 'Festung Königstein' öffnen
    Die historische Festung Königstein thront auf einem bewaldeten Hügel, umgeben von Nebel, unter einem sanft bewölkten Himmel.
    TVSSW, Britta Prema Hirschburger | KI-optimiert | CC-BY
    Festung Königstein
    Festung
    Am Königstein, 01824 Königstein/Sächs. Schw.
  • Detailseite 'Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein' öffnen
    Ein Raum mit weißen Wänden und gewölbter Decke zeigt auf Ständern montierte Schwarz-Weiß-Porträts von Personen, die in zwei Reihen angeordnet sind.
    Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Hagen Markwardt | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
    Museum/Sammlung
    Schloßpark 11, 01796 Pirna
  • Detailseite 'Schloss und Park Pillnitz' öffnen
    Schloss Pillnitz mit gelber Fassade und dunklem Dach, umgeben von bunten Blumenbeeten unter klarem, blauem Himmel.
    Sylvio Dittrich | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Schloss und Park Pillnitz
    Schloss
    August-Böckstiegel-Straße 2, 01326 Dresden
  • Detailseite 'Schloss Kuckuckstein ' öffnen
    Schloss auf einem Hügel umgeben von Bäumen unter blauem Himmel.
    Yvonne Brückner | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Schloss Kuckuckstein
    Schloss
    Am Schloßberg 1, 01825 Liebstadt
  • Detailseite 'Terrassengärten Pirna' öffnen
    Grünes Schild mit der Aufschrift "Malerweg" zeigt Wanderzeiten an, im Hintergrund eine Treppe und ein historisches Gebäude bei sonnigem Wetter.
    Achim Meurer | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Terrassengärten Pirna
    Park/Garten
    01796 Pirna
  • Detailseite 'Schloss Sonnenstein (Pirna)' öffnen
    Schloss Sonnenstein auf einem bewaldeten Hügel mit herbstlich gefärbten Bäumen, im Vordergrund rote Ziegeldächer und historische Gebäude.
    KTP, Jens Dauterstedt | KI-optimiert | CC-BY-SA
    Schloss Sonnenstein (Pirna)
    Schloss
    Schloßhof 2-4, 01796 Pirna
Fünf Bilderrahmen mit Gemälden stehen auf Staffeleien in einem hellen Raum des Robert Sterl Hauses in Wehlen.
© Marko Förster
Museumsraum der Neumannmühle mit Holzwerkstatt mit Maschinen, Holzstämmen und Werkzeugen in einem rustikalen, hölzernen Innenraum.
© Marco Förster

Museen in der Sächsischen Schweiz

Eine Vielzahl an Museen und Ausstellungen in der Sächsischen Schweiz besitzt eine facettenreiche regionale Ausrichtung. Vielerorts finden sich interessante Heimat- und Stadtmuseen. Hier taucht man tief in die Kultur und Tradition der Region ein.

  • Auf Künstlerpfaden wandeln: Das  Robert-Sterl-Haus in Naundorf ist eines der wenigen original erhaltenen Künstlerwohnhäuser Deutschlands und erlaubt einen Einblick in Leben und Arbeit des großen deutschen Impressionisten.

  • Im Besucherbergwerk Marie Louise Stolln in Berggießhübel erlebt man die Bergbaugeschichte im Gottleubatal hautnah.

  • Altes Handwerk lässt sich zum Beispiel in der Schauwerkstatt Deutsche Kunstblume Sebnitz oder in der Schnitzbude in Hohnstein entdecken.

  • Einen Ausflug in die jüngere Vergangenheit der faszinierenden regionalen Kur- und Medizingeschichte bieten die  Medizinhistorischen Sammlungen im Gesundheitspark Bad Gottleuba. 

  • Richard Wagner war fasziniert vom Elbsandsteingebirge. Der inspirierenden Kraft der mystischen Felsenwelt verdankt er einige seiner glücklichsten Ideen.Die Richard-Wagner-Stätten Graupa gelten als ältestes Wagnermuseum der Welt. Hier entstand die komplette Kompositionsskizze zu Wagners Oper „Lohengrin“. 

  • Natur verstehen: Das NationalparkZentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau ist das zentrale Informationszentrum für Besucher des Nationalparks. Ansprechend, multimedial und barrierefrei wird über die Hintergründe zur Geologie, Pflanzen- und Tierwelt sowie zur Natur- und Kulturlandschaft der Region aufgeklärt.

  • Die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein ist ein Ort der Trauer und der Erinnerung an die Euthanasie-Opfer des Naziregimes.

  • Die Gold- und Mineralienerlebnisstätte Hohwald informiert über Geologie und die Gewinnung von Gold, Mineralien und Gestein in der Region. 

  • Urzeit erleben: Im Urzeitpark Sebnitz kommt man Sauriern, Urmenschen und der merkwürdigen Pflanzenwelt der Urzeit auf die Spur.

  • Idyllisch im Kirnitzschtal gelegen versetzt die Neumannmühle, eine historische Schneide- und Holzschliffmühle aus dem 19. Jahrhundert, ihre Besucher mit Original-Wasserrad und Schauwerkstatt in längst vergangene Zeiten.

Übersichtskarte der Museen

Caspar David Friedrich

 in der Sächsischen Schweiz

Es ist das wohl bekannteste Gemälde der Deutschen Romantik: „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Geschaffen wurde es um 1818 von Caspar David Friedrich (1774-1840). Märchenhaft, geheimnisoll und lebendig - so zeigt sich die Landschaft dem Betrachter. Berühmt ist das Bild nicht nur wegen seiner ästhetischen Qualitäten, sondern weil es ein Sinnbild für den Geist der Romantik ist. Die Landschaft, die das Bild zeigt, ist die Sächsische Schweiz. Für Friedrich, der die größte Zeit seines Lebens in Dresden verbrachte, war die nahe Felsenwelt Sehnsuchtsort und Inspiration.

Ausblick vom Wolfsberg über eine weite Landschaft mit sanften Hügeln, Feldern und dem markanten Zirkelstein im Hintergrund.
© Philipp Zieger
Zwei Personen stehen vor einer Felswand und interagieren mit einem Instrument.
© Martin Förster

Carl Maria von Weber

 in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz war für Carl Maria von Weber ein Ort der Inspiration. In seinen Tagebüchern schildert er Wanderungen zur Bastei, durch den Uttewalder Grund oder zum Kuhstall. Die Wolfsschlucht nahe Hohnstein könnte den Komponisten zur berühmten Wolfsschluchtszene im Freischütz inspiriert haben.