© Stefan Junghannß

Malerweg Etappe 4

Eine spektakuläre Aussicht, ein künstlicher Wasserfall und das größte Felsentor der Sächsischen Schweiz erwarten Wanderer auf der vierten Etappe des Malerwegs.

Wegbeschreibung 

Von Altendorf führt der Weg zunächst durch die Dorfbachklamm ins Kirnitzschtal hinab und weiter auf dem Flößersteig bis zur Ostrauer Mühle.
Hier geht es wieder bergauf über den Mühl- und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine, eine langgestreckte, malerisch zerklüftete Felsengruppe. Der Jägersteig-Aufstieg führt über Eisenleitern zum Schrammsteingratweg, wo sich ein Abstecher zur eindrucksvollen Schrammsteinaussicht empfiehlt.
Eine kürzere, aber anspruchsvollere Alternative für den Aufstieg ist der Wildschützensteig. Über den Zurückesteig laufen Sie durch den Kleinen Dom zum Sandloch, weiter auf dem Zeughausweg und dem Unteren Affensteinweg bis zum Lichtenhainer Wasserfall an der Endstation der Kirnitzschtalbahn. Ab hier geht es bergauf zur eindrucksvollen Felsenhöhle Kuhstall am Neuen Wildenstein.
Über die Himmelsleiter gelangen Sie zu einem weiteren Aussichtspunkt. Anschließend wandern Sie wieder hinab ins Tal bis zum technischen Denkmal Neumannmühle. 

Der Wegeverlauf der Etappe 4 des Malerweg von Altendorf nach Neumannmühle.
© TVSSW
Etappenprofil der 4. Etappe Malerweg
© TVSSW

Etappe 4 in Zahlen

18,3  km

Die vierte Etappe des Malerwegs ist 18,3 Kilometer lang und damit bedeutend länger als die vorherigen Etappen.

7:15  Stunden

Für die 4. Etappe des Malerwegs sollte man siebeneinviertel Stunden ohne Abstecher oder Pausen einplanen.

553  hm

BERGAUF. Die vierte Etappe wird vor allem auf Grund ihrer Dauer und Länge als anspruchsvoll eingestuft. Gute Kondition und Trittsicherheit sind Voraussetzung. Der Schrammsteingratweg ist der Höhepunkt dieses Abschnitts.

662  hm

BERGAB. Zwei Mal führt diese Etappe auf das Niveau der Kirnitzsch hinunter. Mitunter geht der Weg über Leitern und Stufen.

Gut zu wissen

Tipps der Redaktion

Empfehlungen auf der 4. Etappe des Malerweg

Junge Frau in der Bergwirtschaft Kuhstall, die lächelnd mit einer Gabel in ihrem Essen sticht, Kerzenlicht im Hintergrund.
© Sebastian Thiel

Bergwirtschaft Kuhstall

Direkt am größten Felsentor der Sächsischen Schweiz offeriert die historische Bergbaude eine Brotzeittheke mit deftigen Suppen. Nach der langen Malerwegwanderung ist hier der passende Zeitpunkt für eine zünftige Brotzeit, den Durst zu löschen oder sich ein Eis zu gönnen. Auch für Vegetarier und Veganer steht das eine oder andere auf der Speisekarte.

Bergwirtschaft »Am Kuhstall«
Kuhstall 1
01814 Bad Schandau
Telefon: +49 35971 838610

Gelber Straßenbahnwagen der Kirnitzschtalbahn fährt entlang einer Straße, umgeben von grünen Bäumen und Pflanzen.
© Florian Trykowski

Mit der Kirnitzschtalbahn zum Malerweg

Von Bad Schandau kann man mit einer historischen Straßenbahn durch das Kirnitzschtal fahren. Hier treffen Sie an der »Ostrauer Mühle« (11 min) bzw. am »Lichtenhainer Wasserfall« (30 min) auf den Malerweg. Die Kirnitzschtalbahn ist der kleinste Straßenbahnbetrieb Deutschlands und sie quert auch als Einzige einen Nationalpark. Die 1-Meter-spurige  Bahn befördert seit 1898 Gäste.

Unterkunft & Gastro am Malerweg

Gastgeber auf dieser Seite tragen das Prädikat »Wanderfreundlich am Malerweg«. Sie haben sich auf Malerwegswanderer eingestellt. Es folgen alle Malerweg-Partner Unterkünfte der 4. Etappe des Malerwegs.

Abstecher und Highlights am Malerweg

Ein Highlight jagt das nächste! Vom schönsten Tal der Sächsischen Schweiz, dem Kirnitzschtal, zur berühmten Schrammsteinaussicht bis hin zum Kuhstall und der Himmelsleiter. Zum Abschluss trumpft die Etappe noch mit dem Lichtenhainer Wasserfall und einer einstigen Holzschneidemühle, die heute ein Museum ist, auf.