Tafelberg Lilienstein
Archäologische Funde deuten auf eine frühe Nutzung hin, im Mittelalter befand sich eine kleine Burg auf dem Plateau. August der Starke ließ 1708 einen Aufstieg errichten, um den Lilienstein für Besucher zugänglich zu machen.
Zwei Wege führen heute auf das Gipfelplateau: ein steilerer Südaufstieg mit Treppen und ein etwas sanfterer Nordaufstieg. Oben bietet sich ein weiter Blick über das Elbtal und die umliegenden Tafelberge.
Er liegt mitten im Nationalpark. An seinem Fuße befindet sich die Umweltbildungsstätte Sellnitz.
Während der Saison ist eine Berggaststätte auf dem Gipfel geöffnet, die über eine Materialseilbahn versorgt wird. Der Lilienstein lässt sich gut in eine Rundwanderung einbinden und eignet sich für Halbtages- oder Tagesausflüge.
Tipps für Fotografen:
Da der Lilienstein vergleichsweise hoch liegt, stehen die Chancen gut, dass man sich an klaren Tagen über dem Nebelmeer befindet – besonders eindrucksvoll bei Sonnenaufgang, etwa an der Ostseite beim Obelisken oder westlich des Südaufstiegs.
Auch Caspar David Friedrich war fasziniert und hat den einzigen rechtselbischen Tafelberg aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet. Überliefert sind Ansichten von Rathen und Prossen aus. Ob er auch den atemberaubenden Blick vom Gipfel über das Elbtal mit Papier und Bleistift festgehalten hat, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. In einem Sepia aus dem Jahr 1835 bekommt der Lilienstein einen letzten großen Auftritt in Friedrichs Werk – als jenseitiges Ziel einer mühevollen Lebensreise.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Die Aussichten auf dem Lilienstein sind prinzipiell immer geöffnet.
Allgemeine Informationen
Parkplätze vorhanden
Bushaltestelle vorhanden
Eignung
für Gruppen
Zahlungsmöglichkeiten
Anreise & Parken
S-Bahn S1 bis Königstein, übersetzen mit der Fähre, anschließend ca. 60-minütiger Aufstieg
Wanderparkplatz am Lilienstein, anschließend 30-minütiger Aufstieg
Ansprechpartner:in
Touristinformation Königstein
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