Tafelberg Pfaffenstein
Der Pfaffenstein ist ein 434 Meter hoher und zerklüfteter Tafelberg auf der linkselbischen Seite des Elbsandsteingebirges.
Der Aufstieg führt über mehrere Wege, darunter das Nadelöhr mit engen Durchgängen und Leitern. Das Plateau ist etwa zwölf Hektar groß. Felsspalten, Höhlen, Opferkessel und Aussichtspunkte lassen sich hier entdecken.
Ein kleiner Geheimtipp ist die Goldschmidt-Höhle, die ihren Namen einem Geldfälscher zu verdanken hat. Im Jahr 1854 soll sich hier der 34-jährige gesuchte Papiergeldfälscher Friedrich Eduard Goldschmidt versteckt haben. Es wird jedoch vermutet, dass er sich eher in der etwa 50 Meter südlicher gelegenen Falkenhöhle aufhielt. Sein Schwager, der zu dieser Zeit das Berggasthaus auf dem Pfaffenstein führte, versorgte Goldschmidt mit Nahrung. Im November 1854 wurde Goldschmidt in Dresden festgenommen und wegen Geldfälscherei zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, während sein Schwager wegen des Vertriebs gefälschter Geldscheine zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.
Bester Zeitpunkt: Sonnenaufgang
Motive: Barbarine, Blick auf den Gohrisch im Osten oder auch auf den Lilienstein
Der Aufstieg führt über mehrere Wege, darunter das Nadelöhr mit engen Durchgängen und Leitern. Das Plateau ist etwa zwölf Hektar groß. Felsspalten, Höhlen, Opferkessel und Aussichtspunkte lassen sich hier entdecken.
Ein kleiner Geheimtipp ist die Goldschmidt-Höhle, die ihren Namen einem Geldfälscher zu verdanken hat. Im Jahr 1854 soll sich hier der 34-jährige gesuchte Papiergeldfälscher Friedrich Eduard Goldschmidt versteckt haben. Es wird jedoch vermutet, dass er sich eher in der etwa 50 Meter südlicher gelegenen Falkenhöhle aufhielt. Sein Schwager, der zu dieser Zeit das Berggasthaus auf dem Pfaffenstein führte, versorgte Goldschmidt mit Nahrung. Im November 1854 wurde Goldschmidt in Dresden festgenommen und wegen Geldfälscherei zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt, während sein Schwager wegen des Vertriebs gefälschter Geldscheine zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.
Im Jahr 1904 wurde auf dem Gipfel ein steinerner Aussichtsturm errichtet. Nach längerer Schließung wurde er 1995 wieder zugänglich gemacht. Das Berggasthaus bewirtet noch heute Wanderer und Ausflügler.
Am südlichen Rand des Massivs steht mit der 43 Meter hohen Barbarine eine der bekanntesten Felsnadeln der Region. Sie gilt als Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz.
Beliebte Fotomotive von Fotografen sind die Barbarine, Blick auf den Gohrisch im Osten oder auch auf den Lilienstein, idealerweise zum Sonnenaufgang.
Bester Zeitpunkt: Sonnenaufgang
Motive: Barbarine, Blick auf den Gohrisch im Osten oder auch auf den Lilienstein
Anreise
Eignung
für Gruppen
Haustiere erlaubt
Zahlungsmöglichkeiten
- Eintritt frei
Ansprechpartner:in
Touristinformation Königstein
Pirnaer Str. 201824 Königstein/Sächs. Schw.








