Felsenwinter im Kirnitzschtal

Ein bisschen Ruckeln und Quietschen gehört dazu, wenn sich die betagte Dame in die Kurve legt. Legitim in ihrem Alter. Was hat sie nicht alles miterlebt! Kaiserreich, Weltkriege, Hochwasser, Felsstürze, Schlammlawinen, Filmproduktionen. Die Welt und die Mode der Ausflügler haben sich verändert seit der Jungfernfahrt der Kirnitzschtalbahn im Jahr 1898. Geblieben ist der umwerfende Charme des Tales und seines gemütlichen Verkehrsmittels. Beides lädt zur Entschleunigung, besonders im Winter.

Zu beiden Seiten der Kirnitzsch erstreckt sich eines der schönsten und vielseitigsten Winterwanderreviere des Elbsandsteingebirges. Schrammsteine, Kuhstall, Bärenfangwände, Hinteres Raubschloss und Großer Zschand: Einige der spektakulärsten Ziele der Region sind von hier aus erreichbar. Zahlreiche liebevoll geführte Gasthöfe, Pensionen sowie Hotels bereiten müden und hungrigen Wanderern ganzjährig einen herzlichen Empfang. Ein echter Genießertipp für Stadtflüchter!

Blick auf das Felsentor Kuhstall auf Bäume und eine Gruppe von Menschen im Freien.
© Yvonne Brückner

Winter-Erlebnisse im Kirnitzschtal

  • mit der quietschenden Kirnitzschtalbahn fahren

  • herrlich duftende Waffeln in der Bergwirtschaft am Kuhstall genießen

  • Kultur in der Hütte - Hüttenflair kombiniert mit Kultur in der Ottendorfer Hütte

  • bei einer geführten Winterwanderung durch das Kirnitzschtal eine eindrucksvolle Tour mit einmaligen Panoramablicken und gemütlichem Ausklang im Winterdorf Schmilka erleben

  • Erlebnis-Dinner in der Gaststätte am Lichtenhainer Wasserfall

Überblick aller Unterkünfte, Winter-Einkehrmöglichkeiten, Winterwanderrouten und Winter-Erlebnisse im Kirnitzschtal

"Tod im Kirnitzschtal"

Nichts für Angsthasen! Der erste Sächsische-Schweiz-Krimi von Thea Lehmann!

Als sich die Kirnitzschtalbahn rumpelnd und quietschend um die 180-Grad-Kurve am Nassen Grund quälte, kippte der einzige Passagier im hinteren Teil der zwei Waggons zunächst zur Seite, dann auf den Boden. Von dem Mann kam kein Mucks, denn da war er bereits seit drei Minuten mausetot. Ein Fall für den Neu-Dresdner Kriminalkommissar Leo Reisinger, der so auf unschöne Weise zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Lieblingswandergebiet seiner sächsischen Kollegen macht. Die Ermittlungen werfen jedoch immer mehr Fragen auf, beunruhigenderweise auch zu seinem eigenem Leben.

Buchcover mit dem Titel "Tod im Kirnitzschtal" in roter Bahn auf beige Hintergrund, mit grafischem Motiv eines Felsen.
© Saxophon-Verlag edition Sächsische Zeitung

Wander- und Radwanderkarte »Schrammsteine, Kirnitzschtal und Umgebung«

Die Wander- und Radkarte "Schrammsteine, Kirnitzschtal und Umgebung" beschreibt Ausflüge im Nationalpark Sächsische Schweiz zwischen Bad Schandau und Hinterhermsdorf.

Für die optimale Orientierung sind alle Straßennamen eingezeichnet und touristische Informationen, sowie Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten mit Texten und Bildern dargestellt.

Die im Maßstab 1:20.000 große Karte bietet jedoch nicht nur Wanderungen zu Fuß an. Wer lieber mit dem Rad fahren will, findet zahlreiche Radtourenvorschläge mit Entfernungsangaben in Kilometern und Steigungspfeilen bei starken Anstiegen.

Wanderkarte Titelseite mit grünem Rahmen und Foto von Felswand umgeben von Bergen und Wäldern.