Struppen: Über Thürmsdorf zu den Bärensteinen
- 3:15 h
- 8,47 km
- 245 m
- 245 m
- 160 m
- 313 m
- 153 m
- Start: Thürmsdorf | Haltestelle Gasthaus Thürmsdorf
- Ziel: Thürmsdorf | Haltestelle Gasthaus Thürmsdorf
Thürmsdorf Gasthaus - Schloss Thürmsdorf - Götzinger Höhle - Kleiner Bärenstein - Großer Bärenstein - Malerwegkapelle - Pehnafall - Thürmsdorf Gasthaus
Gut zu wissen
Wegebeläge
Beste Jahreszeit
Wegbeschreibung
Vor dem Schloss geht es auf dem Weg links weiter. Man folgt dem Wanderweg „roter Punkt“ und kommt an einem kleinen Weiher vorbei. Nachdem man die Straße gequert hat, steht man bald vor der Götzinger-Höhle, die ebenfalls mit dem roten Punkt markiert ist. In ihr findet man auch bei Nieselwetter ein trockenes Picknickplätzchen. Die Höhle ist ca. 25 m tief. In verschiedenen Karten ist sie auch unter der Bezeichnung „Diebskeller“ verzeichnet.
Nun folgt man den Wegweisern und besteigt den Kleinen Bärenstein. Dieser ist höher als der Große Bärenstein. Im Jahr 1847 wurde hier oben ein Berggasthaus erbaut. Um 1902 wurden hier sogar zwei Bären in einem Zwinger gehalten. Leider verfiel die Gastwirtschaft nach dem Krieg und ist heute nur noch anhand ihrer Grundmauern zu erahnen. Dafür entschädigt der umwerfende Blick in südöstlicher Richtung mit dem majestätischen Lilienstein und der Festung Königstein.
Auf demselben Weg geht es wieder bergab. An der Wegegabelung geht man jedoch geradeaus weiter und folgt dem Wanderweg „roter Punkt“. Nach ca. 500 m führt die Wandertour rechts weiter auf den Wanderweg „roter Strich“. Etwa 230 m weiter biegt man an der Waldkante links auf einen unmarkierten Weg ab. Dieser führt, vorbei an einem Wanderunterstand, weiter auf den Großen Bärenstein. Kleine Trampelpfade führen zu mehreren Aussichtspunkten. Da keine Markierungen vorhanden sind, ist Vorsicht geboten.
Es wird empfohlen, denselben Weg zurückzugehen und am Waldrand nach rechts abzubiegen, um wieder auf den Wanderweg „roter Strich“ zu gelangen. Hier geht es rechts in einem großen Bogen am Fuße des Großen Bärensteins entlang. An der größeren Wegekreuzung nehmen Sie den Abzweig nach rechts auf den „Hermann-Schneider-Weg“ bis zur Landstraße. Dann kreuzen Sie die Landstraße und laufen den Pfad bis zum kleinen Weiher.
Am Wanderrastplatz laufen Sie geradeaus hinauf an der Haselnuss-Allee entlang und passieren eine alte Streuobstwiese mit wunderbarem Blick zur Festung Königstein. An der Kreuzung biegen Sie dann nach links auf den Malerweg ab. Hier wandern Sie bis zu einer lange Zeit vergessenen Aussicht. Diese ist nach dem Maler Johann Alexander Thiele benannt, der hier ein Bild mit Blick zur Elbe und zur Festung Königstein schuf.
Überraschend ist hier auch ein alter Rundbau, der rekonstruiert und zur Malerwegkapelle umfunktioniert wurde. Das sogenannte Biedermann-Mausoleum wurde als Teil des Schlossensembles errichtet. Hier fällt die Felswand hundert Meter steil zur Elbe ab und bietet nach einem Freischnitt einen tiefen Blick auf die Elbschleife.
Sie gehen wieder ein Stück zurück und laufen links bergab an einem Bauernhof mit vielen Gallowayrindern vorbei zur Dorfstraße "Pehnaberg". Dieser folgt man links ein kurzes Stück bis zum Pehnafall, dem höchsten Wasserfall der Sächsischen Schweiz. Anschließend läuft man leicht bergauf und an der Straßengabelung geradeaus weiter bis zur Haltestelle am ehemaligen Gasthaus Thürmsdorf.
Toureigenschaften
Gipfel
Rundweg
Ausrüstung
Anreise & Parken
Line 241 Haltestelle "Gasthaus Thürmsdorf"
Weitere Infos / Links
Literatur
Autor:in
Yvonne Brückner
Unser Tipp
Sicherheitshinweise
Auf beiden Tafelbergen sind kaum Geländer an den Aussichtspunkten, sowie wenige Wanderschilder. Entsprechende Vorsicht ist angebracht.
Karte
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