© Florian Trykowski

Express ins Felsenreich

Nationalparkbahnhof Bad Schandau © Florian Trykowski

Das Elbsandsteingebirge, etwa 30 Kilometer von Dresden und 150 Kilometer von Prag entfernt, ist mit fast jedem Verkehrsmittel bequem und schnell erreichbar.

Das Elbsandsteingebirge ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erschlossen. Die meisten Verkehrsbetriebe der Region gehören zum Regionalverkehr Sächsische Schweiz Osterzgebirge. Das bedeutet: Ob S-Bahn, Zug, Bus oder Fähre – ein Ticket gilt für alle Nahverkehrsmittel.

Besonders bequem reist man mit Tageskarten. Diese sind für Einzelpersonen, Familien oder Kleingruppen erhältlich. Einmal entwertet kann man damit fast alle Transportmöglichkeiten im Elbsandsteingebirge nutzen. Die Höhe des Fahrpreises richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Tarifzonen.

Für die Beratung & Auskunft zu Streckenänderungen stehen Ihnen die freundlichen Mitarbeiter des Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) unter +49 03501 7111999 und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) zur Verfügung.

Touristische Fahrpläne Sächsisch-Böhmische Schweiz

Mit der Bahn

© Claudia Nagel - Fotolia

Die Sächsische Schweiz ist nahtlos an das Regional- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angebunden. Mit dem Fernverkehr erreicht man sowohl Dresden als auch den Nationalparkbahnhof Bad Schandau direkt, alle anderen Orte von hier aus per S-Bahn, Bus oder Fähre.

Hauptverkehrsader der Region ist die S-Bahn-Linie S1. Sie verbindet das Elbsandsteingebirge mit der Landeshauptstadt Dresden und Meißen. Ab Pirna folgen die Schienen dem Lauf der Elbe. So bekommt man immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die bizarre Felsenwelt und malerische Ortschaften wie Stadt Wehlen, Rathen oder Bad Schandau. Von den Haltestellen gibt es zahlreiche weiterführende Zug-, Bus- und Fährverbindungen, die das gesamte Gebiet erschließen.

Anfahrtsplaner der Deutschen Bahn

Mit dem Auto

Mit dem Auto in die Sächsische Schweiz© Michael Bader

Per Auto erreicht man die Sächsische Schweiz am schnellsten über die Autobahnen A17 oder A4. Es empfiehlt sich, am Autobahndreieck Dresden-West von der A4 auf die A17 zu wechseln und dann ab Abfahrt Pirna weiter auf der B172 Richtung Bad Schandau zu fahren. Die Orte der Hinteren Sächsischen Schweiz erreicht man über die A4 Ausfahrt Radeberg, bzw. von Dresden-Nord über die B6 Richtung Bautzen, Abzweig Stolpen Richtung Bastei oder über Sebnitz Richtung Bad Schandau oder Hinterhermsdorf.

Routenplaner
E-Mobility: Ladesäulen in der Region
Straßenbaustellen im Landkreis

Mit dem Bus

© Solveig Großer

Deutsche und internationale Buslinien fahren bis Dresden (Hauptbahnhof). Dort steigt man ganz einfach in die S-Bahn (S1/S2) um.

Das dichte Liniennetz der Regionalverkehr Sächsische Schweiz Osterzgebirge (RVSOE) ermöglicht bequemes und schnelles Vorankommen in der gesamten Nationalparkregion. Die meisten Ausflugsziele sind mit dem Bus gut erreichbar.

Speziell für Radfahrer wurde das FahrradBus-Angebot auf ausgewählten Strecken entwickelt. Bequem im Bus sitzend, das Rad auf dem Anhänger, überwindet man damit Höhenmeter ohne Anstrengung. Fahrradbusse stehen in der Region während der Saison von Anfang April bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung. 

Ein ähnliches Angebot gibt es auch für Wanderer: die Wanderbusse, mit denen ohne Umsteigen die beliebten Wandergebiete erreicht werden können.

Gesamtes Liniennetz der Region

Mit dieser können Sie den öffentlichen Nahverkehr in den Tarifzonen des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) Pirna (70), Bad Gottleuba (71), Bad Schandau (72) und Neustadt (73) (alle Tarifzonen in der Sächsischen Schweiz) sowie die Kirnitzschtalbahn während Ihres Urlaubes ohne zusätzliches Ticket nutzen.

Ausgenommen sind Sonderverkehrsmittel wie das Wanderschiff sowie Verkehrsmittel anderer Unternehmen wie die Personenschifffahrt auf der Elbe, die Fähre im Kurort Rathen sowie private Busangebote. Für die Beförderung von Hunden, Fahrrädern und über die Tarifzonen der Region hinaus sind gesonderte Tickets nötig.

Nationalparkbahn Sächsisch-Böhmische Schweiz

© Martin Schmidt

Ein besonderes Angebot im Regionalverkehr ist die Nationalparkbahn Sächsisch-Böhmische Schweiz. Sie verbindet seit dem 19. Jahrhundert die beiden Städte Bad Schandau und Sebnitz miteinander. Aus dem Elbtal heraus steigt die Strecke etwa 200 Höhenmeter an, führt durch sieben Tunnel und überquert 28 Mal das Flüsschen Sebnitz. Dem Gebirgscharakter verdankt die knapp 16 Kilometer lange Strecke ihren Namen – eine Reminiszenz an die Semmeringbahn in Österreich. Nicht nur die knapp halbstündige Fahrt ist ein Erlebnis. Auch Wanderungen entlang der Strecke sind sehr zu empfehlen. Jeder Haltepunkt der Bahn ist zugleich Ausgangspunkt mehrerer schöner Touren durch das Elbsandsteingebirge.

Nationalparkbahn Sächsisch-Böhmische Schweiz

(Dampf)schifffahrt auf der Elbe

© Achim Meurer

Zu einem Urlaub im Elbsandsteingebirge gehört eine Schifffahrt mit der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt einfach mit dazu. Nirgendwo anders kann man so entspannt die vorbeiziehende Landschaft genießen, wie auf den Sonnendecks der Elbschiffe. Sächsische Dampfschifffahrt

Die Schiffe der Personenschiffahrt Oberelbe befahren die Strecke Pirna  - Obervogelgesang  - Stadt Wehlen  - Kurort Rathen  - Königstein  - Bad Schandau  - Hrensko CZ im Linienverkehr.

Kirnitzschtalbahn

Kirnitzschtalbahn Straßenbahn im Nationalpark© Marko Förster

Ein nostalgisches Erlebnis ist eine Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn. Es ist die einzige Straßenbahn der Welt, die in einen Nationalpark einfährt. Die Traditionsbahn ruckelt ganz gemächlich durch das wildromantische Tal entlang des klaren Gebirgsbaches Kirnitzsch. Die neun Haltestellen von Bad Schandau bis zum Lichtenhainer Wasserfall sind ideale Ausgangspunkte für erlebnisreiche Wanderungen im Nationalpark.
 

Kirnitzschtalbahn

Sächsisch-Böhmischer Nationalparkexpress

Mit seinen verschiedenen Linien fährt der Sächsisch-Böhmische Nationalpark-Express in Oldtimerbussen und -bahnen zu den begehrtesten Zielen der Region, wie Bastei, Festung Königstein, Brand, Hohnstein, Prebischtor, Edmundsklamm und weiteren. Der Express zur Festung Königstein fährt von April bis Oktober täglich ab 9 Uhr jede halbe Stunde an den Fuß der Festung und zurück. Auch zu den Adventswochenenden pendelt der Festungs-Express zwischen Reißiger Platz und der Festung Königstein für Besuche des historisch-romantischen Weihnachtsmarktes. Neben den regulären Linien haben Touristen auch die Möglichkeit bei Sonderfahrten die Region ganz individuell zu erkunden. Dafür stellt das Unternehmen spezielle Rundfahrten zusammen.
 

Sächsisch-Böhmischer Nationalpark-Express

Ins Böhmische

© Frank Exss

Für Ausflüge in die Böhmische Schweiz gibt es ein besonders attraktives Angebot: das Elbe-Labe-Ticket. Das grenzüberschreitende Ticket gilt für Bus und Bahn im gesamten VVO-Verbundraum, in den Nahverkehrszügen der Tschechischen Bahn (CD) im Kreis Usti, in den Stadtverkehrsbussen in Decin und für die beliebte Grenzfähre zwischen Schöna und Hrensko, ja sogar in den Regionalbussen im so genannten "Schluckenauer Zipfel" östlich von Sebnitz sowie im Gebiet südlich und westlich von Děčín.

Mit dem Sachsen-Böhmen-Ticket der Deutschen Bahn können Kleingruppen bis zu 5 Personen mit ausgewählten Nahverkehrszügen günstig von ganz Sachsen in grenznahe Gebiete in Tschechien reisen. Das Ticket ist auch für Einzelreisende erhältlich.
 

Elbe-Labe-Ticket
Sachsen-Böhmen-Ticket

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