Die Bastei / Basteibrücke

Die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz - DAS beliebteste Ausflugsziel der Region

Einst trieben hier Raubritter ihr Unwesen. Dann kamen die Romantiker. Heute ist die Bastei die beliebteste Sehenswürdigkeit. Von der Basteiaussicht aus (die aus Sicherheitsgründen zur Hälfte gesperrt werden musste) bietet sich ein einmaliges Panorama mit Blick auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Lilien- oder den Königstein. Durch die Felsformation zieht sich eine 76,5m lange Brücke. Von der Basteibrücke im Elbsandsteingebirge genießt man ebenfalls einen fantastischen Ausblick. Über die Brücke gelangt man zudem auch zur bekannten Ruine der Felsenburg Neurathen. Sie ist die größte mittelalterliche Felsenburg der Region. Weitere imposante Aussichtspunkte, wie der Ferdinandsfels und das Kanapee bieten spektakuläre Weitblicke in und über das Elbtal und das Elbsandsteingebirge.

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Aussichtspunkte rund um die Bastei / Basteibrücke:

Bastei im Winter© Daniela Beyer
  • Pavillionaussicht mit Blick auf Basteibrücke (oberhalb der Schwedenlöcher)
  • Wehlstein-Aussicht (links kurz vor dem Basteihotel)
  • Ferdinands-Aussicht (rechts vor der Basteibrücke)
  • Basteibrücke mit verschiedenen Aussichten
  • Felsenburg Neurathen (Auf dem Weg Richtung Rathen links)
  • Thiedge-Aussicht (Auf dem Weg Richtung Rathen rechts)
  • Kanapee (Auf dem Weg Richtung Rathen rechts)

 

Übersicht der Aussichten auf einer Karte
Quelle:  Archiv Nationalparkverwaltung, Frank-Rainer Richter

Öffnungszeiten, Anreise, Eintrittspreise

Das Highlight der Sächsischen Schweiz kostet keinen Eintritt. Auch Öffnungszeiten gibt es nicht, die Bastei ist ganzjährig zu jeder Zeit begehbar. Nur für die Besichtigung der Felsenburg Neurathen innerhalb des Geländes wird Eintritt verlangt.

Bastei - Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bastei Hotel & Panoramarestaurant

Panorama Berghotel Bastei und Basteibrücke© Berghotel Bastei

Aus dem Panoramarestaurant des Berghotel Bastei genießen Besucher der Sächsischen Schweiz einen grandiosen Ausblick aus 194 m Höhe über der Elbe. Im Restaurant genießen die Gäste regional typisches Essen sowie internationale Gerichte.

Hotelgäste profitieren von der Lage und haben die Bastei vor und nach dem täglichen Besucheranstrom ganz für sich. Das 4-Sterne Berghotel Bastei verfügt über modern und liebevoll eingerichtete Zimmer sowie einen entspannenden Wellness-Bereich.

Bastei - Anreise & Parken mit dem Auto

Basteibrücke im Herbst© Silvio Dittrich

Die Zufahrt zur Bastei bzw. die Anfahrt zum Bastei Berghotel führen über das Örtchen Lohmen. Als Adresse geben Sie einfach in Ihr Navi 01847 Lohmen ein oder die GPS Koordinaten: Breitengrad 50.9665139 und Längengrad 14.0657333 ein.

An der Zufahrt zur Bastei bieten sich zwei Möglichkeiten zum Parken. Zum einen gibt es einen Parkplatz mit direkter Nähe zur Bastei. Auch für Rollstuhlfahrer, die das Elbsandsteingebirge entdecken möchten, lässt sich von dort bequem der Ausflug zur Bastei beginnen. Zum anderen befindet sich am Anfang der Basteistraße ein weiterer Parkplatz, von welchem auch ein Busshuttleservice zur Bastei angeboten wird.

Parkplatz Nr. 1  befindet sich gleich bei der Kreuzung und bietet als Auffangparkplatz genügend Platz. Es gibt Tagestickets für PKW / Reisebusse / Wohnmobile (Letztere dürfen max. 24 h parken.) Von diesem Parkplatz läuft man entweder zu Fuß (ca. 3,5 km) oder fährt mit dem Pendelbus zur Bastei

Parkplatz Nr. 2  ist näher an der Bastei und dadurch auch etwas teurer. Für die Wohnmobile werden unterschiedliche Gebühren erhoben. Diese werden abhängig von der durch die Lichtschranke erkannten Fahrzeughöhe gemacht. Somit können kleine Wohnmobile (bspw. VW Caravelle), welche auch nur einen PKW Stellplatz benötigen, von den platzintensiven Campern preislich unterschieden werden.

Wandern zur Bastei

© Rico Richter

Ein Besuch der Bastei lässt sich wunderbar in einen Tagesausflug durch die Sächsische Schweiz einbinden. Viele Wanderrouten führen rund um die Bastei. Eine beliebte Bastei-Wanderung ist die von Stadt Wehlen über die Bastei nach Kurort Rathen (bzw. entgegengesetzt). Auf dieserWanderroute, auch genannt „das goldene Dreieck“, lassen sich Sehenswürdigkeiten wie die Burgruine Stadt Wehlen, die Basteibrücke und die Schwedenlöcher entdecken.

Sie wandern gerne? Vielfältige Wanderungen rund um die Bastei sowie Wanderrouten in der Sächsischen Schweiz finden Sie auf unserer interaktiven Wanderkarte.

Wandern mit Tourenplaner

Rückblick in die Geschichte

Die Bastei ist das älteste und bedeutendste Tourismuszentrum im vorderen Teil der Sächsischen Schweiz, welches vor über 200 Jahren erstmals in der Reiseliteratur erwähnt wurde. Bekannt, weit über die Grenzen unseres Landes hinaus, ist der Blick über das Elbtal und auf die Tafelberge des Elbsandsteingebirges bis zu den Ausläufern des Osterzgebirges. Das Basteigebiet umfasst eine Fläche von über 800 ha.

Der am weitesten zur Elbe vorspringende Felsrücken ist die eigentliche Bastei, die auf der vordersten Spitze nur 130 m von der Elbe entfernt, aber 190 m über ihr, den mit Eisengeländer versehenen Aussichtspunkt trägt.

Die Gastronomie auf der Bastei blickt bereits auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. 1797 begann der Speisen- und Getränkeausschank provisorisch aus einem Tragekorb. 1812 entstanden etwas vom Aussichtspunkt zurückversetzt die ersten „Rindenhütten“ mit einfachster Bewirtschaftung durch den Lohmener Fleischhauer Pitsch.

1826 wurde das erste feste Gasthaus errichtet. Nach mehreren Erweiterungsbauten erfolgte 1975, unter Verwendung einheimischen Baumaterials bei guter Anpassung an die landschaftlichen Bedingungen, der vollständige Neubau des heutigen Panoramarestaurants, das 1979 eingeweiht werden konnte. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau des Hotels begonnen, welches jedoch erst nach 12-jähriger Bauzeit, im Januar 1991, eröffnet werden konnte. Seitdem besuchen zahlreiche Gäste das Berghotel & Panoramarestaurant Bastei.

Geht man ein Stück weiter, erreicht man nach einem kurzen Abstieg (ca. 3 min) die 76 m lange Basteibrücke. Die erste 1825 erbaute hölzerne Brücke wurde 1851 durch die heute als „Technisches Denkmal“ geschützte steinerne Brücke ersetzt. An deren Ende angekommen gelangt man an das „Neurathener Felsentor“ am östlichen Ende der Brücke und zur Felsenburg Neurathen. Nach gründlicher Rekonstruktion ist sie seit 1984 zur Besichtigung wieder freigegeben.

Ein interessanter Rundgang auf dem ehemaligen Wehrgang der 1469 zerstörten Burg mit kühnen, heute eisernen Brückenkonstruktionen berührt die einzelnen Räume und Höfe. Tafeln erläutern die Objektive, wie Steinkugeln, Inschriften, die sehenswerte Zisterne. Als äußerster Punkt gehört der mit Blechfigur gekrönte Kletterfelsen „Mönch“ zur Anlage der Felsenburg.

Eigentlich kommt der Name „Bastei“ nur dem am äußersten Ende des Plateaus gelegenen, von einem eisernen Geländer umgebenen Felsenvorsprunge zu, von welchem man die Aussicht genießt. Im weiteren Sinne versteht man unter „Bastei“ das ganze Plateau, einschließlich der Stelle, auf welcher der Restaurant- und Hotelkomplex stehen.

Der älteste Bestandteil des Hotels ist das „Schweizerhaus“, das ehemalige Hauptgebäude in dessen Erdgeschoss sich einstmals ein kleiner Speisesaal sowie ein Postamt befanden. Das Obergeschoss nahmen Fremdenzimmer ein.

Nordöstlich vom Hauptgebäude gab es einen geräumigen Wirtschaftshof, in dem die zum Hotelbetrieb gehörigen Pferde und Wagen untergebracht waren. An das Stallgebäude angeschlossen, erhob sich das neue Logierhaus für Sommergäste, die sogenannte „Waldvilla“, mit 12 Fremdenzimmern. Dem Hauptgebäude gegenüber, höher gelegen als dieses und mittels einer Steintreppe zu erreichen, befand sich eine offene Speisehalle.

Nördlich davon erhob sich das große Küchengebäude, in dem an schönen Sommertagen 15 bis 20 Personen  beständig der Speisenbereitung für die schon damals in zahlreicher Menge herbeiströmenden Gäste gedachten.

Auf dem höchsten Punkte des Plateaus, nördlich von dem Küchengebäude stand ein 16,5 Meter hoher hölzerner Aussichtsturm, auf welchen 78 Stufen führten. Auf dieser Plattform war stets ein Mann anwesend, der den Besuchern die Aussicht erklärte.

Des Weiteren gab es unweit des Küchengebäudes ein Häuschen mit der Aufschrift „Bastei – Atelier“, welches einem geschickten Fotografen zum Aufenthalt diente. Wohl mancher der Gäste wünschte, zum Andenken an den schönen Platz sein Bild mit nach Hause zu nehmen oder an die in der Heimat gebliebenen Lieben zu senden.

Auf der Südseite der großen Speisehalle lud ein mit zahlreichen alten Bäumen bewachsener großer Platz bei schönem Wetter die Gäste ein, sich im Freien niederzulassen. Damals erklangen dort mehrere Stunden am Tag die lieblichsten und lustigsten Weisen einer geschickten Kapelle.

Zahlreiche Gesellschaften, Vereine und Einzelreisende wählten schon damals als Ziel für einen Ausflug mit Vorliebe die Bastei, um hier nach froher Wanderung in köstlicher Waldesluft und wunderbarer Umgebung an wohlbesetzter Tafel die Geselligkeit zu pflegen. 60 Betten zum Preise von 1 ½ bis 3 Mark gewährten nächtliche Unterkunft, im Notfall konnten 70 Reisende Nachtquartier erhalten.

Durch die Erbauung einer Hochdruck–Wasserleitung, wurde schon damals die Einrichtung von Bädern ermöglicht. Bei ungünstiger Witterung lies die Benutzung des Lesezimmers, in welchem 14 Tageszeitungen ausgelegt waren und eine Bibliothek von 2000 Bänden zur Verfügung stand, keine Langeweile aufkommen.

In unmittelbarer Nähe befand sich ein Teich, der „Basteiweiher“, der zu Gondelfahrten Gelegenheit bot.
Wollten die Gäste weitere Ausflüge unternehmen, so standen Ihnen trefflich bespannte Wagen zur Verfügung. Auch an wohlunterrichteten Führern gab es keinen Mangel.

Schon damals gab es hier eine öffentliche Fernsprechstelle, an welcher man für den Preis von 25 Pf mit näheren und zum Preis von 1 Mark mit ferner gelegenen Orten mündlich in Verbindung treten konnte. Was den zu bewältigenden Postverkehr anbetraf, so stand die Basteipost damals an dritter Stelle, die Zahl der abgesendeten Postkarten betrug 70 000 Stück jährlich.

 

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