Der Aussichtsturm auf dem Hohen Schneeberg ermöglicht weite Rundblicke vom höchsten Punkt des Elbsandsteingebirges – bei klarer Sicht bis ins Riesengebirge.
Auf dem Gipfel steht ein historischer Aussichtsturm, der im Jahr 1864 erbaut wurde und zu den ältesten Aussichtstürmen in der Tschechischen Republik gehört. Der steinerne Turm mit 33 Metern Höhe diente ursprünglich der Landesvermessung. Von der Aussichtsplattform und anderen Stellen des Gipfels haben Besucher einen weiten Blick über das Elbsandsteingebirge, die Böhmische Schweiz sowie bei klarer Sicht in weitere Gebirgsmassive.
1999 wurde ein originalgetreuer Nachbau des seit 1865 an dieser Stelle stehenden Gasthauses neu errichtet.
Das Gipfelplateau misst etwa 1,6 Kilometer in der Länge und 0,6 Kilometer in der Breite. Umgeben von dichten Wäldern und mit steilen Sandsteinflanken, bietet der Hohe Schneeberg zahlreiche Wanderwege und Routen, die sowohl von tschechischer als auch deutscher Seite zum Gipfel führen.
Inspirationsort von Caspar David Friedrich
Der bereits im August 1806 skizzierte Hohe Schneeberg mit seinem charakteristischen, langgezogenen Gipfel taucht immer wieder in Gemälden und Zeichnungen von Caspar David Friedrich auf. Friedrich hat den Hohen Schneeberg mit seiner eigentümlichen sargähnlichen Form mehrfach als Motiv genutzt:
Frau vor untergehender Sonne, ÖL, um 1818
Elbtallandschaft, Öl, um 1820
Sarg am Grab, Bleistift, um 1836
Sarg am Grab, Sepia, um 1836
Wandertipps:
Von Rosenthal über die Grenzplatte zum Hohen Schneeberg
Von Bad Schandau auf den Hohen Schneeberg
