Die Herkulessäulen sind markante Felstürme im Bielatal.
Das harte Labiatussandstein-Gestein der Herkulesäulen sorgt für überhängende Gipfelköpfe, was den Säulen ihre charakteristische Silhouette verleiht. Die Große ist etwa 20 m hoch, die Kleine erhebt sich auf einem hohen Talseitensockel.
Erste Besteigungen erfolgten 1904 bzw. 1905; die Routen reichen von IV bis VIIIb nach sächsischer Skala. Neue Routen sind nicht zulässig.
Nichtkletternde Besucher erleben die Herkulessäulen als Aussichtspunkt, umgeben von weiteren Felsformationen.
Bei winterlichen Bedingungen kann der Zugang glatt und rutschig sein. In solchen Fällen sind sogenannte Grödel sinnvoll. Sie geben zusätzlichen Halt, da sie als rutschhemmende Schuhüberzüge mit Spikes oder Ketten funktionieren. Erhältlich sind sie im Aktivzentrum in Bad Schandau und in anderen Outdoorgeschäften.


