Eine Stadt voller historischer Baudenkmäler, umgeben von herrlicher Natur mit Aussichtsfelsen und bewaldeten Hügeln.
In der Nähe des Rathauses befindet sich das historische Gebäude des früheren Gasthofs „Adler“ (Nr. 253), bekannt für seine markante Dachkonstruktion. Ein Besuch der Touristeninformation (Nr. 73) ist ein Muss, um einen Stadtplan zu erhalten, auf dem die wichtigsten Baudenkmäler eingezeichnet sind.
Die gotisch‑renaissancistische St. Jakobuskirche ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die nicht verpasst werden sollte. Der 46 Meter hohe Kirchturm bietet einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung. Hier spielte vor mehr als 200 Jahren der berühmte Komponist Antonín Dvořák auf der Orgel.
Ein weiteres Highlight ist die Wallfahrtskapelle Mariä Geburt, ein Meisterwerk des Hochbarocks von Architekt Octavio Broggio. Ihre Kuppel und die malerischen Säulengänge machen den Ort einem schönen Fototmotiv. Am Hauptaltar befindet sich die Statue der Jungfrau Maria, um die sich zahlreiche Wundergeschichten ranken.
Für Naturliebhaber bietet sich ein Ausflug zum Basaltfelsen „Jehla“ (Nolde) an, der sich nur 2 km vom Marktplatz entfernt befindet. Der Weg führt durch eine beeindruckende Felsenlandschaft, vorbei an Säulenbasaltformationen und der „Zwergenbecken“-Mulde. Der Aussichtspunkt auf dem Felsen bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und das umliegende Gebirgspanorama.
Nicht weit entfernt liegt die romantische Ruine der Burg Kempnitz (Kamenický hrad), die sich auf einem Hügel über der Stadt erhebt. Der Aussichtsturm auf dem Schlossberg bietet einen weiteren spektakulären Blick auf das Lausitzer Gebirge und die Böhmische Schweiz.