FotoTipps

Imposant zeigt sich die Sächsische Schweiz Skyline im Morgenlicht, wenn Nebel aufsteigt und sich die rauen Sandsteinfelsen der Sonne entgegen recken. Markant und mächtig thront der Lilienstein über der Elbe und eifert mit dem Königstein um Aufmerksamkeit. Ganz anders die Herkulessäulen im Bielatal. In einer Dimension, dass sie kaum auf ein Foto passen. Wind und Wetter haben die Sandsteintürme geformt und eine einzigartige Felsenwelt erschaffen.

 

 


Equipment

Fototipps Sächsische Schweiz

Egal welchen Kameratyp man hat – der Fotograf macht das Bild. Man kann auch mit einer einfachen Kamera oder Smartphones gute Bilder machen. Natürlich haben Spiegelreflex- Kameras den Vorteil mit verschiedenen Objektiven, Filtern, Einstellungen besonders kreativ zu sein. Aber Vorsicht, der Rucksack sollte nicht zu schwer sein, am Besten man entscheidet sich für ein oder zwei Objektive. Zu den aussichtsreichen Fotomotiven kommt man in der Regel nur zu Fuß. Für Landschaftsfotografien ist ein leichtes Stativ zu empfehlen, denn gerade in der Dämmerung mit besonders schöner Lichtstimmung ist eine längere Belichtung und damit ein Stativ nötig.

In der Ruhe liegt die Kraft

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Wer kennt das nicht? Die Wandergruppe wartet irgendwie immer auf die, die noch schnell ein Foto machen möchten… Am Besten geht man gezielt zum Fotografieren in die Landschaft, gemeinsam oder allein. Nicht gleich nach der Kamera greifen, erst einmal die Landschaft  wirken lassen und ein Motiv suchen. Eine gute Bildaufteilung gelingt, wenn man z.B. den Horizont nicht genau in der Mitte anvisiert sondern besser auf ein Drittel / zwei Drittel Aufteilung achtet. Generell sollte das wichtigste Element des Fotos nicht direkt in der Mitte des Bildes positioniert sein, so bekommt man mehr Spannung in das Bild.

Die richtige Stimmung

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Zur Mittagszeit, vor allem im Sommer, ist das Licht besonders ungünstig. Die Bilder werden leicht blaustichig, das Licht ist hart, die Sicht diesig. Allenfalls könnte man sich zu diesem Zeitpunkt dem Lichtenhainer Wasserfall oder Amselfall widmen. Am Besten sind die Fotoverhältnisse kurz nach oder vor Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang. Im Fotojargon auch die blaue und goldene Stunde genannt. Besondere Stimmungen kann man im Frühjahr und im Herbst einfangen. Die Luft kühlt sich nachts stark ab, und wenn es am Abend vorher geregnet hat, steigen Nebelschwaden über der Elbe und den Tälern auf.

Frühaufsteher finden die schönsten Fotospots mit Sonnenaufgang hier: Basteibrücke, Schrammsteine, Gleitmannshorn, Langes Horn und Gohrisch.Übrigens ein Blick auf die Webcams der Region zeigen die Wetterlage über den Tafelbergen.

Alle Spätaufsteher dürfen die Skyline  im Abendlicht genießen und an diesen Ausblicken einfangen: Gamrig, Kleine Bastei in Schmilka, Papststein, Waitzdorfer Aussicht oder Teichstein.

Fotospot

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Hier darf man ein bisschen “abgucken“. Welche Fotos gibt es von der Region, von wo könnten diese fotografiert sein? Ein Blick in die Landkarte kann den ungefähren Fotostandpunkt zeigen. In der Sächsischen Schweiz sind die markanten Tafelberge und Felsen eine gute Orientierung. Eine alte Fotoregel besagt, dass der Fotograf beim Fotografieren immer mit dem Rücken zur Sonne stehen soll. Eine kleine Hilfe zur Einordnung von Königstein aus: Richtung Sebnitz / Hinterhermsdorf geht die Sonne auf und Richtung Pirna geht sie unter.

Die spektakulärsten Fotostandpunkte sind:

  • im Basteigebiet:  (Ferdinandstein-Aussicht, Wehlstein-Aussicht, Pavillion-Aussicht, Tiedgestein-Aussicht)
  • Lilienstein
  • Gamrigblick am Ziegenrücken
  • Schrammsteinaussicht
  • Brandaussicht
  • Kipphornaussicht
  • Hohburkersdorfer Rundblick
  • Carolafelsen
  • Papststein
  • Pfaffenstein
  • Kleiner Bärenstein

Unser Tipp: Auf der  Webseite des Dresdner Fotografen Iven Eissner gibt es eine Menge praktische Tipps zu den besten Fotostandorten und Uhrzeiten.