Malerweg Etappe 4
Eine spektakuläre Aussicht, ein künstlicher Wasserfall und das größte Felsentor der Sächsischen Schweiz erwarten Wanderer auf der vierten Etappe des Malerwegs.
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Eine spektakuläre Aussicht, ein künstlicher Wasserfall und das größte Felsentor der Sächsischen Schweiz erwarten Wanderer auf der vierten Etappe des Malerwegs.
Die vierte Etappe des Malerwegs ist 18,3 Kilometer lang und damit bedeutend länger als die vorherigen Etappen.
Für die 4. Etappe des Malerwegs sollte man siebeneinviertel Stunden ohne Abstecher oder Pausen einplanen.
BERGAUF. Die vierte Etappe wird vor allem auf Grund ihrer Dauer und Länge als anspruchsvoll eingestuft. Gute Kondition und Trittsicherheit sind Voraussetzung. Der Schrammsteingratweg ist der Höhepunkt dieses Abschnitts.
BERGAB. Zwei Mal führt diese Etappe auf das Niveau der Kirnitzsch hinunter. Mitunter geht der Weg über Leitern und Stufen.
Wegbeschreibung
Von Altendorf führt der Weg zunächst durch die Dorfbachklamm ins Kirnitzschtal hinab und weiter auf dem Flößersteig bis zur Ostrauer Mühle.
Hier geht es wieder bergauf über den Mühl- und den Bauweg auf den Elbleitenweg in die Schrammsteine, eine langgestreckte, malerisch zerklüftete Felsengruppe. Der Jägersteig-Aufstieg führt über Eisenleitern zum Schrammsteingratweg, wo sich ein Abstecher zur eindrucksvollen Schrammsteinaussicht empfiehlt.
Eine kürzere, aber anspruchsvollere Alternative für den Aufstieg ist der Wildschützensteig. Über den Zurückesteig laufen Sie durch den Kleinen Dom zum Sandloch, weiter auf dem Zeughausweg und dem Unteren Affensteinweg bis zum Lichtenhainer Wasserfall an der Endstation der Kirnitzschtalbahn. Ab hier geht es bergauf zur eindrucksvollen Felsenhöhle Kuhstall am Neuen Wildenstein.
Über die Himmelsleiter gelangen Sie zu einem weiteren Aussichtspunkt. Anschließend wandern Sie wieder hinab ins Tal bis zum technischen Denkmal Neumannmühle.
Unterkunft am Malerweg
Gastgeber auf dieser Seite tragen das Prädikat »Wanderfreundlich am Malerweg«. Sie haben sich auf Malerwegswanderer eingestellt. Suchen Sie Hotels, Pensionen, Herbergen oder Campingplätze nur von der 4. Etappe, klicken Sie auf diesen Button.
Ausführliche Wegbeschreibung sowie eine Karte und GPS Daten sind hier hinterlegt:
Anschlussweg zum Malerweg von Bad Schandau über Ostrau (5 km | 1,5 h)
Markt Bad Schandau – Elbe – Ostrauer Fahrstuhl – Ostrau – Falkensteinstraße – Malerweg.
Anreise zur 4. Etappe des Malerwegs
Zug U28 Nationalparkbahn Haltestelle: Goßdorf-Kohlmühle, Bahnhof
Buslinie 260 Haltestelle: Altendorf, Erbgericht
Abreise von der 4. Etappe des Malerwegs
Buslinie 241 Haltestelle: Neumannmühle
Touristinformation Bad Schandau
Haus des Gastes
Markplatz 12
01814 Bad Schandau
Tel.:+49 35022 90030
Aktiv Zentrum Sächsische Schweiz
im Hotel ELBRESIDENZ
Markt 1-11
01814 Bad Schandau
Tel.: +49 35022 90050
Touristinformation Altendorf
Sebnitzer Str. 2
01855 Sebnitz OT Altendorf
Tel.:+49 35022 42774 oder Tel.: +49 35022 50372
Die Dorfbachklamm kann über einen bequemen Wanderweg zur Ostrauer Mühle umgangen werden, der links vor der Dorfbachklamm abzweigt.
Die Umgehung des Jägersteigs ist über den Elbleiten- und den Zeughausweg möglich.
Eine Umgehung der Leiter am Kuhstall ist über den Hinteren Kuhstallweg (roter Strich) möglich.
Welche Künstler auf der 4. Malerweg Etappe unterwegs waren und welches Motiv der Sammelpostkarten Sie hier gratis mitnehmen können, erfahren Sie hier:
Empfehlungen auf der 4. Etappe des Malerweg
Bergwirtschaft Kuhstall
Direkt am größten Felsentor der Sächsischen Schweiz offeriert die historische Bergbaude eine Brotzeittheke mit deftigen Suppen. Nach der langen Malerwegwanderung ist hier der passende Zeitpunkt für eine zünftige Brotzeit, den Durst zu löschen oder sich ein Eis zu gönnen. Auch für Vegetarier und Veganer steht das eine oder andere auf der Speisekarte.
Bergwirtschaft »Am Kuhstall«
Kuhstall 1
01814 Bad Schandau
Telefon: +49 35971 838610
Mit der Kirnitzschtalbahn zum Malerweg
Von Bad Schandau kann man mit einer historischen Straßenbahn durch das Kirnitzschtal fahren. Hier treffen Sie an der »Ostrauer Mühle« (11 min) bzw. am »Lichtenhainer Wasserfall« (30 min) auf den Malerweg. Die Kirnitzschtalbahn ist der kleinste Straßenbahnbetrieb Deutschlands und sie quert auch als Einzige einen Nationalpark. Die 1-Meter-spurige Bahn befördert seit 1898 Gäste.
Abstecher und Highlights am Malerweg
Kirnitzschtal
Eines der bekanntesten Täler des Elbsandsteingebirges ist das Kirnitzschtal. Die Kirnitzsch selbst diente anno dazumal vielen Mühlen als Energielieferant. Heute werden die Mühlen im Tal touristisch genutzt. Immer am letzten Juliwochenende findet das jährliche Kirnitzschtalfest statt, eine stimmungsvolle Veranstaltung mit vielen unterhaltsamen Themen.
Schrammsteine
Die Schrammsteine bilden die wohl größte und aufregendste Felsformation der Sächsischen Schweiz. Die schroffen Felsen erheben sich entlang der Elbe zwischen Schmilka und Bad Schandau. Ein Gratweg führt über die zerklüftete Landschaft. Man erlebt ständig neue Szenerien. Die Schrammsteinaussicht liegt nicht direkt am Malerweg, ist aber ein MUSS für jedes Fotoalbum.
(Aussicht Entfernung: 150 m | 5 min)
Carola-Aussicht
Der Carolafelsen ist der höchste Gipfel der Affensteine und bietet eine herrliche Aussicht. Mit 458 m Höhe blicken Sie u.a. auf die Torsteine in Richtung Schrammsteinaussicht, Falkenstein und zur Hohen Liebe. Bei klarer Sicht ist auch der Lilienstein, genau hinter dem Falkenstein gelegen, erkennbar.
(Entfernung: 1,3 km | 45 min)
Kuhstall
Der Kuhstall ist die größte Felsenhöhle der Sächsischen Schweiz. Der imposante Felsbogen hat eine Höhe von 11 Metern, ist 17 Meter breit und 24 Meter tief. Für den Namen "Kuhstall" gibt es verschiedene Erklärungen. So wird erzählt, dass Raubritter der Burg Wildenstein ihr gestohlenes Vieh einst dort versteckt hielten. Eine andere Geschichte berichtet, dass Bauern ihre Kühe dort hinbrachten, um sie während des 30-jährigen Krieges zu schützen.
Himmelsleiter und Schneiderloch
Direkt am Kuhstall führen zwischen zwei Felswänden viele Stufen direkt auf das Plateau über der Kuhstall-Höhle, wo sich im 15. Jahrhundert die Felsenburg Wildenstein befunden hatte, die 1442 geschleift wurde, da ihre Besitzer, die Berka von Duba, als Raubritter die Gegend unsicher machten. Die Aussicht lohnt den Aufstieg. Am Fuße des Felsens kann man danach noch durch das enge »Schneiderloch« kriechen.
Neumannmühle
Die einstige Holzschneidemühle beherbergt heute ein technisches Museum und zeigt die Herstellung des Holzschliffs bei der Papierherstellung. Sie zeigt heute noch ihre ursprüngliche Gestalt und ist daher besonders bemerkenswert. Bereits vor 200 Jahren war die Mühle ein beliebtes Motiv von Malern. Schon damals verdienten sich die Mühlenbesitzer ein Zubrot mit der Bewirtung von Wanderern.
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