© Philipp Zieger

Malerweg Etappe 3

Der »Balkon der Sächsischen Schweiz« mit seinem berühmten Panoramablick, ein idyllisches Bergdorf und ein Tal wie aus dem Bilderbuch sind die Highlights der Etappe drei des Malerwegs.

Die 3. Malerweg-Etappe in Zahlen

14 Km

Die dritte Etappe des Malerwegs ist 14 Kilometer lang und von zwei größeren Höhenunterschieden geprägt.

5:30 Stunden

Für die 3. Etappe des Malerwegs benötigt man mit durchschnittlichem Wandertempo fünfeinhalb Stunden. Abstecher und Pausen wurden nicht eingerechnet.

449 hm

BERGAUF. Die dritte Etappe ist mittelschwer und somit problemlos schaffbar, wenn man gelegentlich wandert und durchschnittliche Konditionen hat.

440 hm

BERGAB. Den niedrigsten Punkt erlangt man gemächlich im Sebnitztal. Am anstrengendsten sind die Stufen vom Brand bergab und auf der anderen Seiten nach Waitzdorf bergauf.

Wegbeschreibung

Start ist in der Burgstadt Hohnstein. Zunächst geht es bergab in den Bärengarten. Von dem einstigen Tiergarten sind nur noch fotogene Mauerreste vorhanden.
Weiter führt der Waldwanderweg über den Halbenweg und den Räumichtweg in Richtung Brandaussicht. Die Aussicht vom Brandmassiv über das Polenztal gehört zu den berühmtesten der Region. Vom Brand geht es über 800 Treppenstufen in den Tiefen Grund hinab und nach 300 Metern Straße rechts den Dorfgrund wieder hinauf in das friedliche Waitzdorf.
Auf dem Waitzdorfer Rundweg folgt der Mühlweg und schließlich der wildromantische Kohlichtgraben. Weiter am Bach entlang erreichen Sie das Örtchen Kohlmühle. Interessant: Der monumentale Klinkerbau im Ort ist ein verlassenes Linoleumwerk.
Von Kohlmühle führt der Malerweg weiter im Sebnitztal bis zur Schwarzbachmündung und anschließend über den Mühlweg bis zum Etappenziel Altendorf.

 

Unterkunft am Malerweg

Gastgeber auf dieser Seite tragen das Prädikat »Wanderfreundlich am Malerweg«. Sie haben sich auf Malerwegswanderer eingestellt. Suchen Sie Hotels, Pensionen, Herbergen oder Campingplätze nur von der 3. Etappe, klicken Sie auf diesen Button.

Gut zu wissen

Tipps der Redaktion

Empfehlungen auf der 3. Etappe des Malerweg

Nationalpark-Informationsstelle "Blockhaus Brand"

Brandbaude© Florian Trykowski

Das historische Blockhaus an der faszinierenden Brandaussicht beherbergt einen Informationsraum des Nationalparks Sächsische Schweiz. Ein Relief gibt einen guten Überblick über die zerklüftete Sandsteinwelt. Das von der bekannten Künstlerin Irmgard Uhlig erstellte Model, hat die Nationalparkverwaltung vor einigen Jahren restauriert.
Fakten zur hiesigen Tier- und Pflanzenwelt lassen Sie mit offeneren Augen durch die Landschaft der Nationalparkregion streifen. Es lohnt sich hereinzuspazieren.

Nationalpark-Informationsstelle "Blockhaus Brand"
Brandstraße 27 
01848 Hohnstein
ganzjährig geöffnet: 10 – 17 Uhr

Eintritt frei

NationalparkZentrum Sächsische Schweiz

Nationalparkzentrum© Achim Meurer

Das NationalparkZentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau ist das Besucherzentrum des Schutzgebietes. Wie ist die rätselhafte Felsenwelt entstanden? Welche seltenen Tiere leben hier? Wie funktioniert der Lebensraum Wald? Darüber informiert das Museum mit zahlreichen Modellen anschaulich und familientauglich. Highlight ist eine Multivisionsschau im Kinosaal mit fantastischen Aufnahmen aus der Nationalparkregion.

(Abstecher-Entfernung 2,5 km | 1 h)

Dresdner Straße 2 B
01814 Bad Schandau
Telefon: +49 35022 50240 
April bis Oktober: Mo. – So. 9 – 18 Uhr
November bis März: Di. – So. 9 – 17 Uhr

Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz

Abstecher und Highlights am Malerweg

Gautschgrotte

Direkt am Wanderweg, etwas versteckt, befindet sich der Abstecher zur Gautschgrotte. Die davor befindlichen Felsen sind von einem üppigen Teppich aus grünen Moosen und Farnen bedeckt. Die Grotte selbst ist von einer ca. 18 m hohen Felswand umrahmt, an deren Rändern das herabtropfende Wasser im Winter interessante Eisgestalten bildet.

(Entfernung: 100 m | 3 min)

© Yvonne Brückner

Napoleonschanze

Bei Stadt Hohnstein befindet sich auf dem Schanzenberg eine französische Feldbefestigung von 1813. Ein etwa 3 bis 4 m hoher, künstlich angelegter Erdwall sicherte einst mit drei Geschützstellungen das Polenztal und so die Straße zwischen der Festung Königstein und Burg Stolpen. Früher nannte man die Granitkuppe Kretzschelberg.

(Entfernung: 2,1 km | 1 h)

© Yvonne Brückner

Waitzdorf

Der kleine Ort Waitzdorf mit 50 Einwohnern liegt direkt in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz und gehört zur Stadt Hohnstein. Waitzdorf ist etwa 1 km per Luftlinie vom Brand entfernt, allerdings durch den Tiefen Grund getrennt und mit 1600 Stufen verbunden. 
Von der nahe gelegenen Waitzdorfer Höhe bietet sich ein großartiger Rundblick und spektakulär sind die verschiedenen Aussichten direkt am Malerweg.

© Yvonne Brückner

Goßdorfer Raubschloss

Das Goßdorfer bzw. Ulbersdorfer Raubschloss wurde erstmals urkundlich im 14. Jahrhundert erwähnt. Heute ist es eine Ruine. Die Reste des einstigen Raubritternestes kann man noch sehen. Um 1800 haben dort Ausgrabungen stattgefunden. Seit jeher gibt es über die Burg zahlreiche Sagen und Spukgeschichten.

(Entfernung: 1,2 km | 0,5 h)

© Yvonne Brückner

Sebnitztal

Der kleine Ort Kohlmühle im verträumten Sebnitztal war bereits vor mehr als 100 Jahren ein beliebter Ausflugsort. Die Kohlmühle selbst existiert seit 1756. Schließlich ermöglichte der Bau der Schmalspurbahn das Betreiben einer Papierfabrik, die später als Linoleumwerk diente. Die Backstein-Ruine steht unter Denkmalschutz.

© Sebastian Thiel

Altendorf mit  Adamsberg

Altendorf bietet einen fantastischen Weitblick auf die Schrammsteinformation. Es lohnt ein kleiner Abstecher zum Adamsberg. Besonders reizvoll ist hier der Blick am Nachmittag und Abend auf Schrammsteine, Falkenstein, Bloßstock und Langes Horn.

(Entfernung: 1,1 km | 0,5 h)

© Yvonne Brückner

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