© Achim Meurer

Orientierung

Die Sächsische Schweiz ist einfach wanderbar! Die wald- und felsenreiche Nationalparkregion ist durchzogen von einem Netz gut ausgeschilderter Wege.

Wanderglück im Elbsandsteingebirge

Viele Generationen haben daran mit Herzblut gearbeitet: Wegweiser aufgestellt, Bohlen gelegt, Geländer, Brücken, Leitern, Treppen, Bänke und Aussichtspunkte gebaut, Markierungen an Felsen und Stämme gebracht. So entstand eines der spannendsten Wandergebiete Deutschlands.

Allein auf deutscher Seite des Elbsandsteingebirges gibt es über 1.000 Kilometer markierte Wege! Die meisten sind auch für das Winterwandern geeignet. Jeder offizielle Wanderweg ist mit einem Symbol gekennzeichnet, das sich an jeder Weggabelung oder -kreuzung wiederfindet.

Der Malerweg ist mit seinem Namen oder einem M markiert. Das macht es leicht, dem Weg zu folgen. An ausgewählten Knotenpunkten stehen zudem Wegweiser mit Zeitangaben zum nächsten Ziel auf der Strecke. Besonders auf anspruchsvollen Strecken mit vielen Höhenmetern helfen diese, die tatsächlich erforderliche Wanderzeit besser einzuschätzen.

 

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Kleine Wegweiserkunde

Winterwandern im Schmilkaer Kessel© Sebastian Thiel

Wegweiser verraten manchmal mehr als man denkt – wenn man die Zeichen zu deuten weiß. :

  • »AP«       Aussichtspunkt
  • »Ghs«     Gasthaus
  • »E3«       europäischer Fernwanderweg

Letztgenannter führt vom Atlantik durch die Sächsische Schweiz bis ans Schwarze Meer.

Die kleinen gelben Schildchen »Standort-Nummer« helfen der Bergwacht im Notfall schneller an der richtigen Stelle zu sein.

Wanderwege sind mit Strich, Schrägstrich oder Punkt in verschiedenen Farben gekennzeichnet. Eine Besonderheit sind Wegmarken mit grünem Pfeil. Es sind Bergpfade, die besondere Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Bitte beachten: Wege mit einem schwarzem Pfeil auf weißem Grund sind keine Wanderwege. Sie markieren die Zustiege zu Kletterfelsen und sind in der Regel Sackgassen. Diese Pfade sind Kletterern vorbehalten.

Wanderkarte, GPS oder ohne?

Schrammsteine© Yvonne Brückner

Der Malerweg ist gut durchgängig ausgeschildert. Allerdings ist es empfehlenswert, eine Karte dabei zu haben, egal ob digital oder aus Papier. Wenn man einen Abzweig oder eine Wegmarkierung übersieht, kann man sich so besser orientieren.

Wanderer, die sich auf GPS verlassen, sollten wissen, dass auf Grund der Landschaftsstruktur nicht überall entsprechender Empfang ist. Von daher sollten GPX-Tracks oder Karten zur Offlinenutzung auf dem Gerät gespeichert werden.

>> Wanderkarten

>> GPS Daten vom Malerweg 

 

Umleitungen beachten

Borkenkäfer im Nationalpark© Yvonne Brückner

Vorsicht, morsche Fichten! Kahle Äste, braune Nadeln, umgestürzte Bäume. An einigen Stellen in der Nationalparkregion ist der Borkenkäfer derzeit besonders aktiv. Hier vollzieht sich natürliche Waldentwicklung: Fichtenforste sterben ab; gesunder Mischwald wächst nach. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, gelten hier besondere Vorsichtsmaßnahmen wegen Baumsturzgefahr: Meiden Sie den Wald bei Wind, Starkregen oder Schneelast. Bleiben Sie nicht unter abgebrochenen Ästen oder Baumspitzen stehen. Sie betreten den Wald auf eigene Gefahr.

Bitte beachten: einzelne Wegabschnitte können aufgrund umgestürzter Bäume (Borkenkäferschäden) kurzfristig unpassierbar sein.

Informieren Sie sich vor Reiseantritt auf dieser Homepage oder fragen Sie in Ihrer Unterkunft vor Ort nach dem aktuellen Stand.

>> Aktuelles

 

 

Die Kernzone

Schild Kernzone© Sebastian Thiel

»Kernzone« steht auf einigen Schildern im Nationalpark Sächsische Schweiz. Daran erkennen Besucher besonders sensible Naturbereiche. Ein Viertel der Gesamtfläche des Nationalparks ist als Kernzone markiert.

Wandern ist auch in diesen grünen Paradiesen auf allen Wegen erlaubt, die zum Wandern markiert sind. Außerdem ist hier das Übernachten im Freien tabu.

Die Kernzone liegt vollständig im wesentlich größeren »Ruhebereich«. Dieser macht dreiviertel der Nationalparkfläche aus und der Wald kann sich hier bereits weitgehend selbstständig entwickeln. Es besteht oder entsteht ein Stück echte mitteleuropäische Wildnis.

>> Nationalpark Sächsische Schweiz

 

 

 

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