Nationalpark und Naturschutz

Elbsandsteingebirge

Markante Tafelberge in einmaliger Felslandschaft, enge Schluchten, idyllische Wälder, im Tal fließt die Elbe – vor etwa 100 Millionen Jahren entstand diese heute in Mitteleuropa einzigartige Landschaft der Sächsischen Schweiz im Meer. Heute ist der Nationalpark Sächsische Schweiz der einzige in Sachsen und schützt seit 1990 einen relativ naturnahen Ausschnitt des rechtselbischen Elbsandsteingebirges.  

Die Nationalparkregion Sächsische Schweiz unterliegt damit großräumig staatlichem Schutz. Ziel des Nationalparks ist es, Einwirkungen durch den Menschen zu minimieren und Landnutzung weitgehend zu unterbinden. Auch die wirtschaftsbestimmte Nutzung der Nationalparkregion ist ausgeschlossen. Dennoch ist die Sächsische Schweiz  aber kein Sperrgebiet. Ein gut ausgebautes Wegenetz macht Wanderungen und Radtouren möglich, sodass der Nationalpark auch als Erholungsraum dient.

Dieser einmalige Naturraum wird künstlich durch die Ländergrenze zwischen Deutschland und Tschechien geteilt. Zusammen mit dem in der der Tschechischen Republik unmittelbar angrenzenden Nationalpark Böhmische Schweiz soll sich hier jedoch in naher Zukunft eine grenzüberschreitende Naturlandschaft nach internationalen Kriterien entwickeln.

 

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