© Kenny Scholz

Gut vorbereitet in Ihren Wanderurlaub

Hier im Elbsandsteingebirge ist das Naturerlebnis zu Hause. Vor einer Wanderung steht die Planung. Wer perfekt vorbereitet in sein Wanderabenteuer starten möchte, der findet hier hilfreiche Informationen. Für manch Einen das Wichtigste beim Wandern: der Hinweis auf das nächste "Ghs". Doch was bedeutet das? Oder was ist eine Stiege? Kann man hier mit Hund wandern und was bedeutet eigentlich Nationalpark?

Auf steile Passagen einstellen

Stiege in der Wolfsschlucht Hohnstein© Philipp Zieger

Wandern kann fast jeder! Es soll gesund sein und glücklich machen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man sich als erfahrener Wanderer oder als Neuling auf den Weg macht.

Das Elbsandsteingebirge ist anders als andere Mittelgebirgsregionen oder die Alpen. Formenreichtum auf engstem Raum bedeutet für Wanderer, dass  auch viele Höhenmeter auf kurzer Strecke einzuplanen sind. Wanderwege verlaufen über Treppen oder Gratwege. Da einige Stellen sehr eng sind oder steil abfallen, wird empfohlen, mit einem schmal gepacktem Tagesrucksack zu wandern. Mit Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erreicht man glücklich das Ziel. 

Aber auch wer nicht so gut zu Fuß ist, findet in der Sächsischen Schweiz bequeme Wanderwege. Lassen Sie sich vor Ort in einer der zahlreichen Touristinformationen beraten oder unsere zahlreichen Wandervorschläge für jeden Schwierigkeitsgrad.

 

Kleine Wegweiserkunde

Winterwandern im Schmilkaer Kessel© Sebastian Thiel

Wegweiser verraten manchmal mehr als man denkt – wenn man die Zeichen zu deuten weiß. :

  • »AP«       Aussichtspunkt
  • »Ghs«     Gasthaus
  • »E3«       europäischer Fernwanderweg

Letztgenannter führt vom Atlantik durch die Sächsische Schweiz bis ans Schwarze Meer.

Die kleinen gelben Schildchen »Standort-Nummer« helfen der Bergwacht im Notfall schneller an der richtigen Stelle zu sein.

Wanderwege sind mit Strich, Schrägstrich oder Punkt in verschiedenen Farben gekennzeichnet. Eine Besonderheit sind Wegmarken mit grünem Pfeil. Es sind Bergpfade, die besondere Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Bitte beachten: Wege mit einem schwarzem Pfeil auf weißem Grund sind keine Wanderwege. Sie markieren die Zustiege zu Kletterfelsen und sind in der Regel Sackgassen. Diese Pfade sind Kletterern vorbehalten.

Wanderkarte, GPS oder ohne?

Schrammsteine© Yvonne Brückner

Einige wenige Wanderwege sind namentlich als Rundwege ausgeschildert. Malerweg, Forststeig oder der Panoramaweg sind eher Ausnahme. Das liegt vor allem an dem dichten Wegenetz und den unzähligen Variationen einer Wanderung. Wanderführer oder Wanderwempfehlungen geleiten anhand der vorhandenen Wegmarkierung oder nächstgelegenen Zielen sicher durch die Sächsische Schweiz. Es ist es empfehlenswert, eine Wanderkarte mitzunehmen, egal ob digital oder aus Papier. Wanderer, die sich auf GPS verlassen, sollten wissen, dass nicht überall Empfang ist. GPX-Tracks oder digitale Karten am Besten zur Offlinenutzung vorher auf dem Gerät abspeichern.

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Naturschutz in der Sächsischen Schweiz

© Florian Trykowski

Die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz/Elbsandsteingebirge besteht aus den beiden Nationalparks Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz und den umgebenden Landschaftsschutzgebieten. Das ergibt eine geschützte Region mit einer Fläche von 710 Quadratkilometern.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz umfasst eine Fläche von 93,5 Quadratkilometern. Er besteht aus zwei rechtselbischen Teilen. Der kleinere Teil umschließt den Kurort Rathen, der Hauptteil erstreckt sich von Bad Schandau Richtung Osten bis zur tschechischen Grenze.

Besonders sensible Naturbereiche des Nationalparks sind als Kernzone ausgewiesen. Aktuell ist das etwa ein Drittel der Gesamtfläche. Hier gelten zum Schutz der Natur besondere Verhaltensregeln. In der Kernzone dürfen nur markierte Wege genutzt werden.

Gerüstet für den Notfall im Elbsandsteingebirge

Notruf Standort Wegweiser© Yvonne Brückner

Im Falle eines Falles ist es gut zu wissen, dass es in der Sächsischen Schweiz eine Bergwacht gibt, die Wanderer auch aus unwegsamen Gebiet bergen kann.

Aber auch bei Waldbrand oder anderen Notsituationen sollten Sie die wichtigsten Rufnummern parat haben. Leider ist nicht überall Handy-Empfang gegeben.

An verschiedenen Punkten sind Bergrettungsboxen positioniert, die Erste-Hilfe Material bereithalten. Sollte es nötig sein, Hilfe zu rufen, so finden Sie auf der Rückseite der Wegweiser im Nationalpark eine Nummer, mit denen Rettungsdienste die genaue Position feststellen können.

 

Anreise mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln?

© Solveig Großer

Für viele Familien, Frühaufsteher oder Nachteulen ist es komfortabler mit dem Auto zum Ausgangspunkt einer Wanderung zu fahren. Kalkulieren Sie bitte für diesen Komfort hohe Parkgebühren ein. Mitunter stehen auch nur wenige Parkplätze zur Vergfügung. Für diesen Fall ist es gut, einen Plan B mit einer anderen Wandertour in peto zu haben.

Wanderer mit der Gästekarte mobil haben den Luxus keine weitere Fahrkarte für Bus oder S-Bahn kaufen zu müssen. Die Gästekarte mobil erhalten alle Übernachtungsgäste der teilnehmenden Orte automatisch. Viele der Ausgangspunkte sind mit öffentlichem Verkehr erreichba. Die Auswahl beschränkt sich nicht nur auf Rundtouren.
Sie sind zwar nicht so flexibel, wie mit dem eigenem Auto aber die Natur dankt von ganzem Herzen!

Wandern ohne Grenzen

© Philipp Zieger

Das Elbsandsteingebirge besteht aus einem deutschen und einem tschechischen Teil: der Sächsischen Schweiz und der Böhmischen Schweiz. Die Landschaft ist auf beiden Seiten zauberhaft. Vom Grenzübertritt nach Tschechien merkt man beim Wandern in der Natur kaum etwas. Seit 2007 werden keine Grenzkontrollen mehr durchgeführt. Allerdings gibt es auch im Nationalpark Böhmische Schweiz eine Kernzone, in der man markierte Weg nicht verlassen darf. 

Ihren Ausweis sollten Sie bei Touren im Grenzgebiet immer dabei haben.

Informationen zur Böhmischen Schweiz

Hinweis

Bitte beachtet die aktuellen Waldsperrungen und Umleitungsvorschläge.
Durch den akuten Borkenkäferbefall ist die Stabilität der abgestorbenen Fichtenbestände stark zurückgegangen. Im gesamten Nationalparkgebiet besteht durch abgestorbene Bäume und zusammenbrechendem Totholz auf vielen Wegen eine sehr hohe Gefährdung. Insbesondere im hinteren Teil des Nationalparks gibt es Wege, die gegenwärtig unpassierbar sind.

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