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Wandertipps


Der Natur auf der Spur

Für den einen sind es schlicht schöne Felsen, Wälder, Bäche und Tiere. Für den anderen eine urwüchsige Erosionslandschaft mit montaner Flora und Fauna und einem faszinierenden Mikroklima.

Die in Mitteleuropa einzigartige Naturlandschaft der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz entdeckt jeder anders. Doch um die Einzigartigkeit der Region in ihrer ganzen Tiefe zu erleben, empfiehlt es sich, das Fachwissen des Nationalparkamtes Sächsische Schweiz anzuzapfen. Denn nur was man weiß, kann man auch sehen.

Nationalpark

Thematische Vielfalt

Bei geführten Wanderungen bekommen Besucher tiefe Einblicke in die Zusammenhänge der Natur und Historie der Nationalparkregion. Die Themenvielfalt ist enorm. So bietet die Nationalparkwacht kostenfreie Wanderungen, wie z. B. die Vogelstimmenwanderung oder eine Ameisenführung an. Zertifizierte Nationalparkführer decken mit ihren individuellen, Themenwanderungen (gegen eine geringe Gebühr) einen Großteil des Angebotes ab.

Vom Klassiker, wie der Wanderung zu den Schrammsteinen, über Kräuterwanderungen bis hin zu Touren in die entlegenen Winkel des Nationalparks ist alles dabei. Viele dieser Angebote finden sich in den Turnuswanderungen wieder, welche im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. Oktober an jedem Tag der Woche stattfinden. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig. Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt genügt.

 

Veranstaltungskalender Nationalpark Sächs. Schweiz

Nationalparkführer

Turnuswanderungen


Sicher wandern

Wandern ist eine der schönsten und gesündesten Freizeitbeschäftigungen überhaupt. Man  sollte dabei dennoch ein paar Grundregeln beachten – insbesondere bei Touren durch eine urwüchsige Naturlandschaft wie der des Elbsandsteingebirges.

 

Die Bergretter in der Sächsischen Schweiz haben etwa 75 akute Einsätze im Jahr. Eine verschwindend geringe Zahl angesichts der etwa drei Millionen Besuchern jährlich. Trotzdem: Viele der Einsätze wären vermeidbar. Denn oft handelt es sich dabei um die Bergung von Wanderern, die aufgrund mangelnder Erfahrung, Selbstüberschätzung oder wegen unzureichender Ausrüstung in Notlagen geraten sind.

 

Unfälle kann niemand komplett ausschließen. Aber wer sich an ein paar Selbstverständlichkeiten hält, beugt bestmöglich vor.

 

Regel 1: Richtig informieren.

Vor der Wanderung Wetterbericht, Wanderführer und/oder Wanderkarte studieren:

  • Wie wird das Wetter?
  • Wie lang wird die Tour?
  • Wie anspruchsvoll ist das Gelände?
  • Welche Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs?

 

Regel 2: Richtig packen.

Das ideale Wandergepäck ist ein kleiner Tagesrucksack. Große, sperrige Rucksäcke können in engen Felsspalten zum Hindernis werden.

 

Was in jedes Wandergepäck gehört:

  • Ausreichend Getränke (1-2 Liter pro Person)
  • Handy
  • Wanderkarte (optional GPS-Gerät)
  • 1.Hilfeset
  • Regencape
  • bei Bedarf Sonnencreme
  • Taschenmesser

 

Regel 3: Richtig kleiden.

  • Der Witterung entsprechende, strapazierfähige Kleidung. Möglichst im Zwiebelschalenprinzip ankleiden, um auf Temperaturschwankungen reagieren zu können. Im Sommer sind die Schluchten und Gründe oft deutlich kühler als die umgebenden Felsplateaus!
  • Festes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen
  • Kopfbedeckung

 

Regel 4: Verantwortungsbewusst sein.

  • Fähigkeiten richtig einschätzen
  • Geländer/Sicherungsmöglichkeiten nutzen
  • Absperrungen nicht übersteigen
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