Kirnitzschklamm Elbsandsteingebirge Auf dem Gleitmannshorn, Kleiner Zschand Schrammsteinaussicht Elbsandsteingebirge Basteibrücke Elbsandsteingebirge Elbsandsteingebirge Dampfschiff Rathen Elbsandsteingebirge Bastei im Winter

Landschaft

Ein Märchen aus Stein

Der Malerweg Elbsandsteingebirge führt durch eine uralte Erosionslandschaft. Was in der Kreidezeit noch Meeresgrund war, zeigt sich heute als formenreiche Felsenwelt mit Bergen bis 723 Metern Höhe.

Das Elbsandsteingebirge entstand aus einer gewaltigen steinernen Platte, die durch Witterungseinflüsse zerfurcht, zerfressen und teilweise abgetragen wurde. Während der Kreidezeit, vor ca. 90 Millionen Jahren, war das Gebiet der heutigen Sächsisch-Böhmischen Schweiz von einem Meer überflutet. An seinem Boden setzte sich Sand ab, der sich durch Druck und den Einfluss von Bindemitteln allmählich verfestigte.


Als sich das Meer zurückzog, hinterließ es eine bis zu 600 Meter mächtige Sandsteinschicht. Wasser und Wind, Hitze und Kälte wirkten auf den Sandstein ein, sodass sich jene fantastische Erosionslandschaft bildete, die heute Besucher aus aller Welt erstaunt. Sie ist geprägt von majestätischen Tafelbergen und bizarren Felstürmen, cañonartigen Tälern, Höhlen und tiefen, steil abfallenden Schluchten. Hinzu kommen einige Basaltkuppen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden.


Heute ist die Landschaft größtenteils von Wald bedeckt. In den Schluchten, die in das große Elbtal einmünden, plätschern klare Flüsschen und Bäche, weite Ebenheiten zwischen Tälern und Berggipfeln bieten fantastische Aussichten. Zu den bekanntesten Naturattraktionen gehören das Basteigebiet, der imposante Lilienstein, der Pfaffenstein mit der sagenumwobenen Barbarine und die Schrammsteine. Die paradiesisch anmutende Landschaft bietet mit mehr als 1.200 Kilometer markierten Wanderwegen unterschiedlichen Anforderungsniveaus vor allem Wanderern und Naturfreunden eine erlebnisreiche Zeit.

 

 

 

 

 

Anzeigen