1. Hauptnavigation
  2. Inhalt der Seite

Fotografieren am Malerweg

Fotografieren am Malerweg

Fotomotiv Bach am Wanderweg Malerweg

Fotografieren am Malerweg ist eine Freude: Motive in Hülle und Fülle – und allesamt verbunden durch einen gut ausgebauten Wanderweg. Wer spektakuläre Bilder mit nach Hause nehmen möchte, muss allerdings früh aufstehen.

Malen ist vielleicht die intensivste Beschäftigung mit der Ästhetik einer Landschaft, eine Kunst die noch immer im Elbsandsteingebirge gepflegt wird. Die heute überwiegende Art der Auseinandersetzung mit der fotogenen Naturschönheit ist jedoch die Fotografie. Und auch das hat hier durchaus Tradition. Eine verwitterte Inschrift, die man an einem Felsen neben der berühmten Basteibrücke lesen kann, besagt, dass Herman Krone hier 1853 das erste Landschaftsfoto in Sachsen gemacht hat.

Wer dem Malerweg folgt, findet immer wieder spektakuläre Motive. Was die Künstler der Romantik faszinierte, nannten sie das „Pittoreske“ – und sie fanden es überall im Elbsandsteingebirge. Das ästhetische Grundprinzip ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, aber es gilt noch immer – auch für die Fotografie. Es beruht auf der Spannung zwischen dem „Schönen“ und dem „Erhabenen“. Wo groß auf klein, schroff auf glatt, bedrohlich auf anmutig trifft, entsteht das Malerische.

Die enorme Vielfalt unterschiedlichster Landschaftsformen auf engstem Raum bietet im Elbsandsteingebirge in diesem Sinne „malerische“ Motive auf Schritt und Tritt. Einsteiger merken jedoch bald, dass es gar nicht so einfach sein kann, den Landschaftseindruck im Bild zu bannen. Wer ein paar einfache Regeln beachtet, hat jedoch gute Chancen, bald ein paar spektakuläre Aufnahmen mit nach Hause nehmen zu können.


Schrammsteine im Elbsandsteingebirge

Früh aufstehen.

Das beste Licht für Landschaftsaufnahmen hat man im Elbsandsteingebirge – wie fast überall auf der Welt – kurz nach Sonnenaufgang. Insbesondere im Frühjahr und im Herbst kommt mit etwas Glück dazu noch wunderbarer Nebel auf der Elbe und in den Tälern. Um die Mittagszeit, insbesondere im Sommer, kann man die Kamera meist eingepackt lassen. Das Licht ist dann in der Regel zu hart und die Luft zu diesig – und kein Filter der Welt und auch keine Bildbearbeitungssoftware kann daran etwas ändern. Gegen Abend wird es wieder besser. Und wenn die Sonne über dem Meer aus Steinen untergeht, ist das ebenfalls spektakulär. Allerdings fehlt dann meist der Nebel.


steiler Wanderweg in der Sächsischen Schweiz

Ausrüstung prüfen.

Generell sollte man versuchen, nur das Nötigste mitzunehmen – und am besten alles in einem Fotorucksack zu verstauen. Mitunter muss man eine Weile laufen bis zum perfekten Standort, vielleicht auch eine Engstelle oder eine Stiege passieren. Dafür sollten die Hände frei sein. Ein Stativ ist trotzdem eine gute Idee, damit der flirrende Detailreichtum der Felsen und Wälder in der Ferne nicht durch Verwacklungsunschärfe verloren geht. Außerdem kann es in den Schluchten, die faszinierende Fotomotive abgeben, auch tagsüber sehr dunkel sein. Alle anderen Teile der Fotoausrüstung – insbesondere die Wahl der Brennweiten – sind Fragen der persönlichen Arbeitsweise.

zum Seitenanfang


Ostsächsische Sparkasse DresdenTschechischer Partner des Tourismusverbandes Sächsische SchweizSachsen Tourismus