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Trailrunning

Trailrunning auf dem Malerweg

Trailrunning an sich klingt für manch einen exotisch, dabei fasst es so viele verschiedene Laufarten in einem Begriff zusammen, die alle eins gemeinsam haben: das Laufen abseits aller Straßen. Und dabei verbindet es auf ganz andere Art und Weise die Natur mit einer Sportart, die wir in der Sächsischen Schweiz, dem Eldorado der Wanderer und Kletterer, noch nicht allzu oft antreffen.

Trailrunning Malerweg (c) Jacob Ammentorb Lund istockphotos.com

Trailrunning ist eigentlich verwandt mit dem Crosslauf. Grober Untergrund und Hindernisse trainieren körperliche Ausdauer sowie Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit des Läufers. Dabei werden mehr Muskelgruppen beansprucht als beim Joggen auf der Straße.

Hier im Elbsandsteingebirge ist man auf verschiedenen Untergründen unterwegs: weicher Sand, abgerundete Sandsteine, Treppenstufen mit unterschiedlichen Abständen, Leiterstufen aus Metall, dicke Laubschichten, über sperrige Wurzeln und vor allem auf vielen schmalen Pfaden. Mit unter hat der Malerweg die Schwierigkeit eines Trail-Adventures. Dies wiederum umschreibt die wohl extremste, sportlichste und anspruchvollste Ausprägung des Trail-Laufs. Das heißt maximale Aufmerksamkeit um natürliche Hindernisse zu überwinden.

Trailrunning - Ausrüstung

Beim Trailrunning auf dem Malerweg empfiehlt sich ein Laufschuh mit gutem Profil und hoher Stabilität. Ein geringes Gewicht, Robustheit und Witterungsschutz sind ebenso sinnvoll. Ein niedriger Schwerpunkt wirkt sich positiv auf die Stabilität aus und das Gewicht beeinflusst den Sauerstoffverbrauch des Läufers, denn 100 g an jedem Fuß erhöht den Sauerstoffverbrauch um 1 %.

Die Laufkleidung sollte atmungsaktiv und ebenfalls leicht sein. Für längere Touren bieten sich Laufrucksäcke an. In denen kann man Wasser, Essen, Karte, Stirnlampe, wetterfeste Kleidung, Mobiltelefon und Erste-Hilfe-Set verstauen. Bei kleineren Touren kann man die Flasche Wasser in der Hand oder an einem Trinkgürtel mitnehmen.

 

Trailrunning - Tipps

Im Notfall empfiehlt sich die Bergrettung  über 112 anzurufen. Damit die Bergwacht den Bergungs-Ort lokalisieren kann, sollte man am nächsten Wegweiser auf der Rückseite die Rettungskoordinaten bereithalten.

Außerdem ist zu beachten, dass man im Elbsandsteingebirge mitunter sehr schlechten oder gar keinen Handyempfang hat. Die Notruffunktion auf dem Handy ist übrigens auch ohne PIN -Eingabe und mit tschechischen Netz möglich.

Verwinkelte Stiegen, Höhenmeter, dicke Laubschichten kosten mitunter mehr Zeit. Deshalb bei der Planung eines Trailrunnings etwas Zeitpuffer mit einplanen.

 

 

 

Trailrunning auf dem Malerweg © cv runner

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