7. Etappe

Von Kurort Gohrisch bis Weißig

Bärensteine am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

Vom Kurort Gohrisch leitet Sie der Muselweg, der Jagdsteig, der Königsweg und der Alte Schulweg nach Pfaffendorf. Sie erklimmen durch das enge Nadelöhr, einen steilen Aufstieg über Holz- und Eisentreppen, den Pfaffenstein. Über den Klammweg wandern Sie hinab Richtung Quirl. Am Sportplatz Pfaffendorf führt Sie der Malerweg nach Königstein. Sie gehen an der Stadtkirche vorbei und laufen über den Latzweg zum Fuß der Festung Königstein. Für einen Festungsbesuch sollte man 2 Stunden extra einplanen. Auf der alten Festungsstraße und dem Kanonenweg wandern Sie nach Thürmsdorf. Sie durchqueren den Ort, kommen an einem alten Schloss vorbei und wandern am Waldrand entlang bis nach Weißig.



Informatives und Abstecher vom Malerweg


Fabel- und Mythenpark

Fabel- und Mythenpark in Königstein, Etappe 7

Währen des Rundgangs durch den Park trifft man auf eine Vielzahl fantasievoll gestalteter Sandsteinskulpturen, die Figuren aus Mythen unterschiedlicher Nationen darstellen. Zu Jeder Figur gibt es eine kleine Geschichte. Einen Streichelzoo und eine Schauwerkstatt befinden sich am Ende der kleinen Tour.

(Entfernung: 2 km | 0,5 h)

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Pfaffendorf

Pfaffendorf ist heute ein Ortsteil von Königstein. Der Ortsname ist den Königsteiner Pfaffen zu verdanken, an welche die Einwohner Zinsen zahlen mussten. Darüber hinaus stand den besagten Geistlichen auch die Hasenjagd in der Gegend zu. Zahlreiche Dreiseitenhöfe zeugen noch heute von einer bäuerlichen Vergangenheit.

 

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Pfaffenstein

Auf dem 428 Meter hohen Tafelberg findet man alles was die Sächsische Schweiz zu bieten hat, auf kleiner Fläche: Schluchten, Stiegen, Höhlen, Aussichten usw. Das Gipfelplateau, mit seiner Panoramaaussicht, ist über mehrere Wege zu erreichen. Der Aufstieg durch das Nadelöhr ist steil und eng aber beeindruckend!

Pfaffenstein

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Barbarine

Barbarine am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

Die 42 Meter hohe Felsnadel stellt der Sage nach ein Mädchen dar, welches von ihrer Mutter verwünscht wurde. Denn eines sonntags hatte sie dem Kirchgang die Suche nach Heidelbeeren vorgezogen. Die Barbarine war bis 1975 ein Klettergipfel.

Barbarine am Pfaffenstein

(Entfernung: 0,3 km | 5 min)

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Quirl

Wanderer auf dem Malerweg Elbsandsteingebirge

Der Quirl hat, verglichen mit allen anderen Tafelbergen, nur eine geringe Höhe, dafür aber das größte Gipfelplateau. Im Preußisch-Österreichischen-Krieg wurde der Zugang gesprengt, um zu verhindern, dass die preußische Armee ihre Kanonen zu nahe an die Festung Königstein heran bringen konnte. Heute ist das Massiv bewaldet und hat schöne Aussichtspunkte.

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Diebskeller

Diebskeller am Quirl, Etappe 7

Die 29 Meter lange und 8 Meter breite Schichtfugenhöhle findet man an der Nordostseite des Quirls direkt am Wanderweg Malerweg. Sie soll 1885 einer Räuberbande Unterschlupf geboten haben.  Noch heute wird die Höhle als "Boofe" genutzt. Als "Boofen" bezeichnen Bergsteiger das Übernachten in der Natur unter einem Felsüberhang oder in einer Felshöhle.

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Stadt Königstein

Königstein am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

1379 wurde der Ort zum ersten Mal als Burgsiedlung erwähnt. Heute laden die verwinkelten Gassen zum Rundgang ein. Sehenswert ist die St. Marien Kirche aus 18. Jahrhundert, welche unter dem Einfluss George Bährs, dem Architekten der Frauenkirche, erbaut wurde.

Stadt Königstein

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Festung Königstein

Festung Königstein © Procopter/Festung Königstein

Die über 400 Jahre alte Bergfestung ist heute ein einzigartiges Ensemble europäischer Festungsbaukunst. Mehr als 50 historische Bauwerke und ausgedehnte Grünanlagen laden ein zum Abenteuer »Festung«. Ausstellungen, Führungen und ein Audioguide (auch für Kinder) beschreiben den Alltag von einst. Diverse Veranstaltungen und zwei Ferienwohnungen ergänzen das Angebot. Das Erlebnisrestaurant »In den Kasematten« entführt Sie kulinarisch in die Vergangenheit der Festungsgeschichte.

Telefon: +49 (0) 35021 64607 

www.festung-koenigstein.de

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Thürmsdorf

Thürmsdorf am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

Thürmsdorf gehört zur Gemeinde Struppen und liegt zu Füßen der Bärensteine. 1420 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der Malerweg führt direkt an einem schlossartigen Rittergut vorbei. Bei der traditionellen Dorfbäckerei oder einer Schokoladenmanufaktur kann man seinen Wanderrucksack mit Leckereien auffüllen.

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Mausoleum / Thiele Aussicht

Mausoleum bei Thürmsdorf, Malerweg Etappe 7

In Thürmsdorf befindet sich das Mausoleum der Familie v. Biedermann. Es ist mit einem Wegweiser vom Malerweg aus gekennzeichnet. Direkt daneben ist ein Aussichtspunkt, benannt nach dem berühmten Maler Johann Alexander Thiele. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick ins Elbtal und zur Festung Königstein.

(Entfernung 0,2 km | 3 min)

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Kleiner Bärenstein mit Götzinger Höhle

Bärensteine am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

EInen Blick auf die Bärensteine hat der Malerwegswanderer von vielen Stellen aus. Wenn man ein bisschen Zeit hat, kann man sich die Götzinger Höhle (in Karten auch Diebshöhle bezeichnet), am Fuße des Kleinen Bärensteins anschauen. Vom Gipel aus genießt man eine tolle Aussicht.

(Entfernung 2,9 km | 1,25 h)

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Weißig

Weißig am Wanderweg Malerweg, Etappe 7

Der Ort Weissig wurde 1431 erstmals urkundlich erwähnt. Seit je her wurde in Weißig durch Bauern Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Auch heute ist der Ort von Landwirtschaft geprägt. Das ca. 120 Seelen-Dorf gehört heute zur Gemeinde Struppen. Der wunderschön und ruhig gelegene Ort oberhalb der Elbe bietet gute Ausgangspunkte zu verschiedenen Wandertouren.

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